Erfahrungen von Marcel mit Praktikawelten – Freiwilligenarbeit im Umweltschutz in Ecuador
Donnerstag, 29. April 2010
Marcel S. hat zweieinhalb Monate Freiwilligenarbeit im Bereich Umweltschutz auf den Galapagos-Inseln geleistet. Hier kannst du seinen Erfahrungsbericht lesen:
“Vor meinem Abflug habe ich meine Erwartungen niedrig gehalten, um nicht enttäuscht zu werden. Ich habe immer nur gehofft nette Leute zu treffen.
Der Aufenthalt meine Vorstellungen voll getroffen: tolle Arbeit, super Leute, Hammer Natur!!!
So sah mein Tag aus: Aufstehen um 6:50, um 7:00 gibt es Frühstück, um 8:00 gemeinsame Versammlung um über die anstehende Arbeit zu sprechen, dann mit Pick-up zur Arbeitsstelle, 5 Stunden Brombeeren mit der Machete zerstören. Anschließend essen auf der Station, duschen, Hängematte, um 18:00 Abendessen, Tischtennis, manchmal zur Bar, schlafen.
Das Wochenende haben wir immer in der Stadt verbracht und am Strand und haben auf unserer Inseln die Zeit verbracht.
Meine Erfahrungen mit den Einheimischen sind zweigeteilt:
Zum einen gibt es Einheimische, die sehr nett sind, sich für Touristen und uns Freiwillige interessieren und viele Fragen stellen über das Herkunftsland und Co.
Das war jedes Mal interessant und spaßig sich mit dieser Gruppe zu unterhalten.
Die andere Gruppe besteht aus Einheimischen, die Touristen eher als Last ansehen und sich nicht dafür interessieren und nicht grade hilfsbereit sind.
Es gab wirklich sehr viele unbeschreiblich lustige und schöne Momente und aufgrund eines bestimmten Teilnehmers nochmal ungefähr 1000000 J. Auch die Lehrer in der Sprachschule in Quito verfügen über sehr viel Humor!
Die Organisation von Praktikawelten und Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen fand ich gut.
Besonders gut gefallen hat mir, dass soweit alles geklappt hat. Ich war schon erleichtert als ich in Quito am Flughafen von einem Mitarbeiter abgeholt wurde. Über die Arbeit auf Galapagos habe ich vorher allerdings nur wenig erfahren. Unsere Hauptaufgabe war eigentlich tägliches brombeerhacken mit der Machete, was sehr anstrengend ist. Im Katalog wurde das nicht erwähnt.
Mir hat die Arbeit natürlich trotzdem Spaß gemacht und auch das Brombeerhacken, ich meine nur aufgrund der Vollständigkeit J
Das Team vor Ort hat sich immer gut um einen gekümmert. Die Mitarbeiter kamen auch mit ins Krankenhaus, zum kochen etc. Die Einführung, die sie uns gegeben haben war echt sehr gut.
Die Entscheidung, solch einen Auslandsaufenthalt zu machen war einfach 100% richtig:
Ich fühle mich jetzt reifer, konnte viele Probleme lösen, habe Dinge erlebt die viele nicht erleben, besitze nun mehr Geduld und bin sehr offen zu neuen Menschen.
Ich habe Unmengen von neuen netten Menschen getroffen, habe unbeschreibliche Naturplätze gesehen, hatte einfach eine Menge Spaß! Durchgehend!
Meine Tipps an zukünftige Reisende:
Lernt am besten vorher ein wenig Spanisch (nur grob) das erleichtert anfangs den Sprachunterricht um ein vielfaches! Seid immer tolerant und offen und es ist ein tolles Gefühl Schwierigkeiten und Probleme vor Ort zu lösen.
Seid nett zu den Menschen und sie werden es zu euch auch sein.”
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