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Archiv für 'Erfahrungsberichte'

Erfahrungsbericht von Sarah – Arbeiten mit Kindern in Peru

Donnerstag, 22. März 2012

Sara hat 8 Wochen in Peru verbracht und dort in einer Gastfamilie gewohnt und mit Kindern gearbeitet. Das ist ihr Erlebnisbericht:

Die Zeit während meines Projekts war sehr schön, aber ein wenig anders als ich gedacht hatte.

Zum Beispiel war die Gastfamilie, bei der ich wohnte, wirklich sehr nett. Ich habe mich wohlgefühlt und alles bekommen, was ich brauchte, obwohl sie doch stärker westlich geprägt war als ich es mir vorgestellt hatte. Das lag sicher auch daran, dass sie oft Studenten beherbergt.

Außerdem war ich positiv davon überrascht, wie viel ich herumgekommen bin und reisen konnte.

Die Peruaner selbst habe ich als offen und gleichzeitig ein wenig distanziert erlebt. Sie sind äußerst hilfsbereit, unkompliziert, eigentlich immer sehr freundlich, oft lustig und interessiert. Gefallen gefunden habe ich an ihrer Art, wie sie mit Problemen umgehen. Läuft etwas nicht nach Plan, nehmen sie es oft sehr gelassen und es findet sich immer eine (wenn auch manchmal unkonventionelle) Lösung.

Außerdem ist der Respekt gegenüber älteren Personen noch viel grösser, was sich z.B. im Bus äußert, wenn die Jungen immer sofort den Platz frei machen für eine ältere Person.

Einzig schade fand ich, dass bei den Touristen immer versucht wird, ihr Unwissen auszunutzen zum eigenen Profit. Dadurch war ich stets misstrauisch gegenüber Einheimischen, weil man nie genau wusste, ob sie jetzt all die guten Geschichten nur erzählen, um dann irgendwie Profit daraus zu schlagen. z.B. hat mich einmal eine ältere Frau angesprochen auf der „Plaza de Armas“ und mir ihre ganze Geschichte erzählt usw. und am Ende wollte sie natürlich Geld von mir. So war ich dann auch nicht sicher, ob die Geschichte wahr war.

Also im Endeffekt hat mir die neue Kultur sehr zugesagt. Nur leider ist Cusco eben recht touristisch, sodass ich es schwer fand, den Unterschied zwischen „traditionell peruanisch“ und „touristisch“ herauszufinden.

Mein Tagesablauf sah so aus, dass ich den Morgen meistens zuhause oder in der Stadt mit anderen verbrachte, da hatte ich meine Freiheiten, bis ich dann am Nachmittag um halb drei ins Projekt ging. Dort war meine Aufgabe entweder den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen oder mit den jüngeren auf dem Spielplatz oder im Haus zu spielen.

Durch die Arbeit habe ich vor allem Erfahrung im Umgang mit Kindern gesammelt. Was ich aber am meisten lernen musste, war mit der so ganz anderen pädagogischen Grundlage umzugehen, als ich es von der Schweiz gewohnt bin, wo ich ebenfalls schon in ähnlichen Institutionen gearbeitet habe. Dies war eine sehr gute, aber auch herausfordernde Erfahrung für mich, durch die ich gelernt habe mich anzupassen und den Alltag zu meistern.

In meiner Freizeit war ich immer mit Kolleginnen unterwegs, die ich von der Schule kannte oder anderswo kennengelernt habe. Unter der Woche waren wir oft einfach in der Stadt, haben irgendwo gegessen (es gibt soo leckere Desserts!), die Stadt ein wenig angeschaut, auf der „Plaza de Armas“ gechillt, Filme geguckt, Freunde besucht oder das nächste Wochenende geplant. Am Abend haben wir das Nachtleben in vollen Zügen genossen.

An den Wochenenden war ich praktisch immer unterwegs, ebenfalls immer mit Leuten von der Schule. Wir haben die verschiedenen Ruinen besucht, haben River-Rafting ausprobiert, die Stadt Arequpia und den großen „Colca-Canyon“ angeschaut und noch viel mehr.

Es gab auch immer viel zu lachen. Ich musste beispielsweise immer schmunzeln, wenn ich von den Taxifahrern gefragt wurde, ob die Strände in der Schweiz schön sind oder wir alle einmal in den falschen Bus  von Puno nach Cusco gestiegen sind, dieser einfach losfuhr und meine Freundin in strengem Ton darum bitten musste, dass die Tür nochmals geöffnet wird.

Das tollste was ich jedoch gemacht habe, waren drei Tage River-Raften auf dem Apurimac River. Es war extrem lustig, perfekt organisiert, abwechslungsreich und unvergesslich!

Mit der Organisation war ich sehr zufrieden. Die Informationen sind rechtzeitig gekommen und wenn ich per Mail Fragen gestellt habe, ist die Antwort vom Praktikawelten-Team immer postwendend und hilfreich gekommen.

Das Abholen und die Einführung am Anfang hat super geklappt. Auch die Einführung ins Projekt war gut. Sonst war ich nie wirklich auf die Betreuung angewiesen, weil bei mir eigentlich alles ohne Probleme verlief.

Diese Reise war vielleicht das Beste, was ich bis jetzt gemacht habe! Meine Erwartung, ein Land zu erleben, das komplett anders ist als mein Heimatland, wurde erfüllt und darüber bin ich unglaublich froh. Der Aufenthalt hat meinen Horizont definitiv erweitert und meine Augen für die kleinen Dinge in meinem Alltag neu geöffnet.

Sprachkurs und Sozialarbeit mit Kindern in Guatemala – Erfahrungsbericht von Mirjam

Donnerstag, 22. März 2012

Mirjam war 8 Wochen in Guatemala und hat dort erst einen Monat Spanisch gelernt und dann als Freiwillige mit Kindern gearbeitet. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen in Südamerika:

Obwohl ich mir vor meiner Abreise nicht allzu viele Vorstellungen gemacht habe, da ich weiß, dass sowieso immer alles anders kommt, als man denkt, habe ich mir Guatemala, insbesondere Antigua nicht so modern vorgestellt, wie es tatsächlich war.

Ich hatte eine wundervolle Zeit in Guatemala, weil ich eine super Gastfamilie hatte, mit der ich auch etwas unternehmen konnte, tolle Lehrerinnen die mir Spanisch beigebracht haben und sehr viele coole Leute kennengelernt habe.

Im ersten Monat ging ich zur Sprachschule, welche 5min von meinem Haus entfernt war. Um 7 Uhr stand ich auf, duschte, machte mich schön für den neuen Tag, frühstückte und ging zur Schule. Dann hatte ich 4 Stunden Spanisch-Unterricht und um 1 Uhr gabs zu Hause Mitagessen.

Am Nachmittag habe ich manchmal an Aktivitäten teilgenommen, gelernt, gelesen, Gitarrenunterricht genommen, Salsa tanzen gelernt oder mit Freunden/Gastgeschwistern etwas unternommen.

Um 7 Uhr gab es dann Abendessen und danach bin ich meistens eine Weile mit meiner Familie zusammen gesessen. Am Abend bin ich oft mit meinen Gastgeschwistern ausgegangen, trinken, tanzen, Billard spielen, Kino… alles was das Herz begehrt.

Im zweiten Monat, als ich im Projekt war, konnte ich meine Arbeitszeiten selbst wählen und habe darum oft morgens frei gehabt. In dieser Zeit war ich z.B. oft auf dem Markt und habe eingekauft.

Oft habe ich auch Ausflüge durch das wunderbare Land gemacht und einer der schönsten Momente für mich war, auf dem Tempel in Tikal zu sitzen, den unglaublichen Ausblick zu genießen und sich vorzustellen, wie es wohl früher hier war.

In meinem Sozialprojekt habe ich sehr viele gute Erfahrungen gemacht. Ich konnte selbstständig arbeiten, mich mit den Kindern beschäftigen und habe viel gelernt- auch wenn die Hygieneverhältnisse nicht den europäischen Standards entsprachen.

Das Gefühl ist unbeschreiblich, wenn die kleinen Kinder einen mit großen Augen anschauen und dich nicht mehr los lassen wollen.

Sie wachsen einem so schnell ans Herz und es fiel mir wirklich schwer, mich zu verabschieden. Ich bin mir nun sicher, mit Kindern arbeiten zu wollen.

Ich bin auch sehr sensibilisiert worden für diese neue Kultur und es war sehr spannend, Einblicke von den Lebensumständen in Guatemala zu bekommen. Meistens lebt die ganze Familie in einem Zimmer, es gibt aber auch Familien, bei denen jeder sein eigenes Zimmer hat. Die Unterschiede sind einfach viel extremer als bei uns, in allen Belangen…

Ich würde auf jeden Fall sagen, dass dieser Aufenthalt mich weitergebracht hat. Ich kann jetzt spanisch sprechen und habe sehr viel Lebenserfahrung gesammelt. Außerdem habe ich mich durch Praktikawelten immer gut betreut gefühlt und das Team vor Ort war wirklich sehr herzlich!

Ich kann euch nur raten – lasst euch auf eine neue Kultur ein und genießt es einfach! Man sollte offen und flexibel sein für Veränderungen!

Erfahrungsbericht von Lea – Spanisch lernen und Sozialarbeit in Mexiko

Donnerstag, 22. März 2012

Lea hat 8 Wochen lang als Freiwillige Kinder in einem Heim in Mexiko betreut und eine Sprachschule besucht. Hier kannst du lesen, was sie alles erlebt hat:

Ich habe in Mexiko zwei wundervolle Monate verbracht – die Sprachschul

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e hat Spaß gemacht und ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt, darunter viele andere Freiwillige und Sprachschüler aus Europa, aber auch sehr viele Einheimische und wir haben viele interessante Unternehmungen zusammen gemacht.

Vor meiner Abreise aus Deutschland, habe ich mich schon sehr auf die Arbeit mit den Kindern gefreut. Mir war zwar bewusst, dass die hygienische und finanzielle Situation im Heim sowie die Erziehung der Kinder nicht mit deutschen Einrichtungen zu vergleichen sein würde, und im Nachhinein kann ich sagen, dass alle meine Erwartungen bestätigt wurden.

Zum Beispiel habe ich mir Mexiko als ein landschaftlich sehr schönes Land vorgestellt, indem es aber sehr große soziale Unterschiede und Probleme geben würde.

Ich habe während meines Aufenthalts festgestellt, dass die Mexikaner sind Ausländern gegenüber sehr offen, entgegenkommend und herzlich. Und auch die mexikanische Kultur hat mir gut gefallen z.B. das Essen und die Einkaufsmöglichkeiten sowie die Märkte und Feste. Ich habe wirklich nur gute Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht!

In meinem Projekt im Kinderheim habe ich zusammen mit zwei anderen deutschen Mädchen, meinen Mitbewohnerinnen, die Mittagsschicht übernommen. Wir haben 15 Kinder im Alter von ca. 8 Monaten bis 6 Jahren betreut. D.h. wir haben mit ihnen gespielt, entweder draußen im Hof oder drinnen, haben ihnen beim Essen geholfen, die kleineren Kinder gewickelt und gebadet, die größeren gewaschen und umgezogen. An mehreren Nachmittagen haben wir uns ein Programm überlegt und haben dann mit den Kindern gemalt, eine Rallye veranstaltet oder Spiele gespielt. Besonders das Organisieren eines eigenen Nachmittagprogramms hat sehr viel Spaß gemacht und hat viel Abwechslung in den Alltag der Kinder gebracht.

Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel über den Umgang mit -zum Teil auch verhaltensauffälligen- Kindern und Erziehung gelernt. Bei der Verabschiedung der Heimkinder haben mich alle herzlich umarmt und wollten mich gar nicht mehr gehen lassen.

Da das Apartment, in dem ich untergebracht war sehr zentral in der Innenstadt lag, war alles sehr gut zu Fuß erreichbar.

Abends habe ich oft etwas zusammen mit anderen Freiwilligen und mit Einheimischen unternommen – Spieleabende, zusammen kochen, die Discotheken, Bars, Konzerte und Feste besuchen, auf Geburtstage und Märkte gehen oder auch einfach mal Fußball spielen.

Einmal haben meine 2 Mitbewohnerinnen und ich unsere mexikanischen Freunde auch zu einem deutschen Abendessen in unser Apartment eingeladen. Es gab Kartoffelsalat und Frikadellen und allen hat es sehr gut geschmeckt. Es war ein unvergesslicher Abend für uns alle!

Ansonsten bin ich an den Wochenenden sehr viel gereist und habe mir andere Teile des Landes angeguckt. Auch die Sprachschule bot viele Freizeitaktivitäten unter der Woche und Ausflüge am Wochenende an.

Was ich toll fand, war die Betreuung und die Information durch die Organisation. Die Mitarbeiter von Praktikawelten waren immer sehr gut erreichbar, haben alles super organisiert und sich bei allen Fragen gut um mich gekümmert.

Ich hätte mir auf jeden Fall vorstellen können, noch länger zu bleiben und würde mich auch ein zweites Mal für so einen Aufenthalt entscheiden.Rich Text AreaToolbarFett (Ctrl / Alt+Shift + B)Kursiv (Ctrl / Alt+Shift + I)Durchgestrichen (Alt+Shift+D)Liste (Alt+Shift+U)Nummerierte Liste (Alt+Shift+O)Zitat (Alt+Shift+Q)Linksbündig (Alt+Shift+L)Zentrieren (Alt+Shift+C)Rechtsbündig (Alt+Shift+R)Link einfügen/ändern (Alt+Shift+A)Link entfernen (Alt+Shift+S)”Mehr”-Tag einfügen (Alt+Shift+T)Sprache für die Rechtschreibprüfung ändern (Alt+Shift+N)▼
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Lea hat 8 Wochen lang als Freiwillige Kinder in einem Heim in Mexiko betreut und eine Sprachschule besucht. Hier kannst du lesen, was sie alles erlebt hat:
Ich habe in Mexiko zwei wundervolle Monate verbracht – die Sprachschule hat Spaß gemacht und ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt, darunter viele andere Freiwillige und Sprachschüler aus Europa, aber auch sehr viele Einheimische und wir haben viele interessante Unternehmungen zusammen gemacht.
Vor meiner Abreise aus Deutschland, habe ich mich schon sehr auf die Arbeit mit den Kindern gefreut. Mir war zwar bewusst, dass die hygienische und finanzielle Situation im Heim sowie die Erziehung der Kinder nicht mit deutschen Einrichtungen zu vergleichen sein würde, und im Nachhinein kann ich sagen, dass alle meine Erwartungen bestätigt wurden.
Zum Beispiel habe ich mir Mexiko als ein landschaftlich sehr schönes Land vorgestellt, indem es aber sehr große soziale Unterschiede und Probleme geben würde.
Ich habe während meines Aufenthalts festgestellt, dass die Mexikaner sind Ausländern gegenüber sehr offen, entgegenkommend und herzlich. Und auch die mexikanische Kultur hat mir gut gefallen z.B. das Essen und die Einkaufsmöglichkeiten sowie die Märkte und Feste. Ich habe wirklich nur gute Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht!
In meinem Projekt im Kinderheim habe ich zusammen mit zwei anderen deutschen Mädchen, meinen Mitbewohnerinnen, die Mittagsschicht übernommen. Wir haben 15 Kinder im Alter von ca. 8 Monaten bis 6 Jahren betreut. D.h. wir haben mit ihnen gespielt, entweder draußen im Hof oder drinnen, haben ihnen beim Essen geholfen, die kleineren Kinder gewickelt und gebadet, die größeren gewaschen und umgezogen. An mehreren Nachmittagen haben wir uns ein Programm überlegt und haben dann mit den Kindern gemalt, eine Rallye veranstaltet oder Spiele gespielt. Besonders das Organisieren eines eigenen Nachmittagprogramms hat sehr viel Spaß gemacht und hat viel Abwechslung in den Alltag der Kinder gebracht.
Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel über den Umgang mit -zum Teil auch verhaltensauffälligen- Kindern und Erziehung gelernt. Bei der Verabschiedung der Heimkinder haben mich alle herzlich umarmt und wollten mich gar nicht mehr gehen lassen.
Da das Apartment, in dem ich untergebracht war sehr zentral in der Innenstadt lag, war alles sehr gut zu Fuß erreichbar.
Abends habe ich oft etwas zusammen mit anderen Freiwilligen und mit Einheimischen unternommen – Spieleabende, zusammen kochen, die Discotheken, Bars, Konzerte und Feste besuchen, auf Geburtstage und Märkte gehen oder auch einfach mal Fußball spielen.
Einmal haben meine 2 Mitbewohnerinnen und ich unsere mexikanischen Freunde auch zu einem deutschen Abendessen in unser Apartment eingeladen. Es gab Kartoffelsalat und Frikadellen und allen hat es sehr gut geschmeckt. Es war ein unvergesslicher Abend für uns alle!
Ansonsten bin ich an den Wochenenden sehr viel gereist und habe mir andere Teile des Landes angeguckt. Auch die Sprachschule bot viele Freizeitaktivitäten unter der Woche und Ausflüge am Wochenende an.
Was ich toll fand, war die Betreuung und die Information durch die Organisation. Die Mitarbeiter von Praktikawelten waren immer sehr gut erreichbar, haben alles super organisiert und sich bei allen Fragen gut um mich gekümmert.
Ich hätte mir auf jeden Fall vorstellen können, noch länger zu bleiben und würde mich auch ein zweites Mal für so einen Aufenthalt entscheiden.
Pfad:

Erfahrungen mit Praktikawelten von Sarah – Freiwilligenarbeit in Peru

Dienstag, 30. November 2010

Sarah Betz hat zwei Monate in Peru verbracht und dort Sozialarbeit mit Kindern geleistet. Hier kannst du ihren Erfahrungsbericht lesen:

Die Zeit war sehr schön jedoch anders als erwartet. Das Programm an sich, also die Arbeit im Kindergarten, sowie das Land Peru haben mir sehr gut gefallen.

Mein typischer Tagesablauf sah so aus, dass ich mich gegen 8 Uhr vor dem Haus meiner Kindergärtnerin mit ihr getroffen habe. Gegen 8 Uhr 30 waren wir dann im Kindergarten. Die Kinder sind dann nach und nach eingetrudelt. Zunächst war ich damit beschäftigt der Kindergärtnerin beim Erstellen der Hausaufgaben zu helfen, dann half ich den Kindern beim Essen, spielte mit ihnen oder beaufsichtigte sie draußen beim Spielen. Zwischen 12 Uhr und 12 Uhr 30 gingen die Kinder dann wieder nach Hause, wurden abgeholt, teilweise brachte auch ich sie nach Hause.

Abends suchten wir immer wieder die Diskos Cuscos auf, was meist recht nett war. Am Wochenende unternahm ich oft etwas, z.B. fuhr ich zum Machu Picchu, an den Titikaka-See, nach Arequipa und an den Colca-Canon.

Die Freiwilligenarbeit in Peru war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie die Menschen dort leben und wie es insbesondere den Kindern auf der anderen Seite der Welt geht. Dazu war die Arbeit in dem Projekt sehr wichtig, weil man dort hautnah dabei ist.

Ich habe mit der Kultur und der Bevölkerung Erfahrungen völlig verschiedener Art gesammelt – auch was die Aufgeschlossenheit der Peruaner gegenüber “Ausländern” betrifft. Iinsgesamt jedoch ist mir wiederum bewusst geworden, dass es total verschiedene Lebensweisen und -standards gibt, bei denen man sich ebenfalls zurechtfinden kann.

Besonders schön fand ich die Momente, in denen man seine eigenen Fortschritte bezgl. der Sprache, aber auch der Eingewöhnung in die völlig andere Lebensform bemerkt hat.

s war auf jeden Fall gut, solch einen Aufenthalt zu machen, weil man einfach völlig neue Erfahrungen sammelt und erlebt, wie es in anderen Teilen der Welt zugeht!

Erfahrungen von Marcel mit Praktikawelten – Freiwilligenarbeit im Umweltschutz in Ecuador

Donnerstag, 29. April 2010

Marcel S. hat zweieinhalb Monate Freiwilligenarbeit im Bereich Umweltschutz auf den Galapagos-Inseln geleistet. Hier kannst du seinen Erfahrungsbericht lesen:

“Vor meinem Abflug habe ich meine Erwartungen niedrig gehalten, um nicht enttäuscht zu werden. Ich habe immer nur gehofft nette Leute zu treffen.

Der Aufenthalt meine Vorstellungen voll getroffen: tolle Arbeit, super Leute, Hammer Natur!!!

So sah mein Tag aus: Aufstehen um 6:50, um 7:00 gibt es Frühstück, um 8:00 gemeinsame Versammlung um über die anstehende Arbeit zu sprechen, dann mit Pick-up zur Arbeitsstelle, 5 Stunden Brombeeren mit der Machete zerstören. Anschließend essen auf der Station, duschen, Hängematte, um 18:00 Abendessen, Tischtennis, manchmal zur Bar, schlafen.

Das Wochenende haben wir immer in der Stadt verbracht und am Strand und haben auf unserer Inseln die Zeit verbracht.

Meine Erfahrungen mit den Einheimischen sind zweigeteilt:

Zum einen gibt es Einheimische, die sehr nett sind, sich für Touristen und uns Freiwillige interessieren und viele Fragen stellen über das Herkunftsland und Co.

Das war jedes Mal interessant und spaßig sich mit dieser Gruppe zu unterhalten.

Die andere Gruppe besteht aus Einheimischen, die Touristen eher als Last ansehen und sich nicht dafür interessieren und nicht grade hilfsbereit sind.

Es gab wirklich sehr viele unbeschreiblich lustige und schöne Momente und aufgrund eines bestimmten Teilnehmers nochmal ungefähr 1000000 J. Auch die Lehrer in der Sprachschule in Quito verfügen über sehr viel Humor!

Die Organisation von Praktikawelten und Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen fand ich gut.

Besonders gut gefallen hat mir, dass soweit alles geklappt hat. Ich war schon erleichtert als ich in Quito am Flughafen von einem Mitarbeiter abgeholt wurde. Über die Arbeit auf Galapagos habe ich vorher allerdings nur wenig erfahren. Unsere Hauptaufgabe war eigentlich tägliches brombeerhacken mit der Machete, was sehr anstrengend ist. Im Katalog wurde das nicht erwähnt.

Mir hat die Arbeit natürlich trotzdem Spaß gemacht und auch das Brombeerhacken, ich meine nur aufgrund der Vollständigkeit J

Das Team vor Ort hat sich immer gut um einen gekümmert. Die Mitarbeiter kamen auch mit ins Krankenhaus, zum kochen etc. Die Einführung, die sie uns gegeben haben war echt sehr gut.

Die Entscheidung, solch einen Auslandsaufenthalt zu machen war einfach 100% richtig:

Ich fühle mich jetzt reifer, konnte viele Probleme lösen, habe Dinge erlebt die viele nicht erleben, besitze nun mehr Geduld und bin sehr offen zu neuen Menschen.

Ich habe Unmengen von neuen netten Menschen getroffen, habe unbeschreibliche Naturplätze gesehen, hatte einfach eine Menge Spaß! Durchgehend!

Meine Tipps an zukünftige Reisende:

Lernt am besten vorher ein wenig Spanisch (nur grob) das erleichtert anfangs den Sprachunterricht um ein vielfaches! Seid immer tolerant und offen und es ist ein tolles Gefühl Schwierigkeiten und Probleme vor Ort zu lösen.

Seid nett zu den Menschen und sie werden es zu euch auch sein.”

Möchtest du auch einen Erfahrungsbericht über deinen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika veröffentlichen? Schick ihn uns einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-lateinamerika.de

Erfahrungen mit Praktikawelten von Alexander – Freiwilligenarbeit in Argentinien

Mittwoch, 28. April 2010

Hier kannst du den Erfahrungsbericht von Alexander A. über seine Zeit während seiner viermonatigen Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus in Argentinien lesen:

“Von dem Projekt habe ich mir erwartet, dass ich etwas über die Kultur Südamerikas lernen und viel Kontakt zu Einheimischen haben würde. Dadurch habe ich natürlich auch gehofft, dass ich gute Grundkenntnisse in Spanisch erwerben könnte.

Meine Vorkenntnisse über das Land Argentinien waren begrenzt wodurch ich mich mehr oder weniger habe überraschen lassen was auf mich zukommt.

Eine wichtige Erfahrung, die ich während meinem Praktikum gemacht habe ist, dass materielle Dinge nicht alles bedeuten und dass man auch ohne Geld gut und glücklich aufwachsen und leben kann. Es war für mich sehr wertvoll, dass ich durch mein Projekt erfahren konnte wie das gewöhnliche Leben in Argentinien bzw. Südamerika aussieht und abläuft. Ansonsten war ich vor allem von der Offenheit und Freundlichkeit der Argentinier beeindruckt.

In meinem Projekt im Waisenhaus konnte ich auswählen ob ich zum Beispiel mit den Kindern spiele, oder ob ich handwerkliche Tätigkeiten ausrichten wollte. Diese beiden Optionen waren eine sehr gute Abwechslung zu dem normalen Schulalltag den ich die letzten Jahre hatte. Außerdem waren die Leute, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sehr freundlich, offen und nett.

Mein Arbeitstag fing immer um circa 9.30 Uhr an. Wir haben dann meistens Zimmer gestrichen oder andere Dinge im Haus repariert. Um circa 12.30 Uhr gab es Mittagessen mit allen Kindern des Waisenhauses. Danach war bis 15.30 Uhr Zeit um etwas mit den Kindern zu unternehmen. Wir haben meistens Fußball oder Karten gespielt. Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit der Arbeit, die wir am Vormittag angefangen hatten. Man konnte aber immer selbst auswählen ob man lieber körperliche Arbeit verrichtet, oder ob man mit den Kindern spielen wollte. Da man in Argentinien normalerweise sehr spät zu Abend isst gab es zwischen 18.00 und 19.00 Uhr für alle Bewohner des Waisenhauses Milch oder Tee und eine Kleinigkeit zu essen, um die Zeit bis zum Abendessen zu verkürzen. Dies bereiteten wir dann immer so ab 17.30 Uhr vor. Nach der Teezeit war mein Arbeitstag dann normalerweise beendet. Bei allen Arbeiten und auch bei der Dauer der Arbeit wurde es einem immer selbst überlassen in welchem Maße man mitarbeiten wollte.

In meiner Freizeit und vor allem am Wochenende habe ich viel mit den anderen Teilnehmern unternommen. Wir sind oft gemeinsam abends in die Bars und Clubs Cordobas gegangen und haben so das Nachleben erkundet. An langen Wochenenden haben wir immer mal wieder Reisen zu sehenswerten Orten oder anderen großen Städten Argentiniens unternommen. Ansonsten war es natürlich immer eine sehr gute Erfahrung wenn man sich mit Einheimischen getroffen hat, die man im Laufe der Zeit kennengelernt hat. Auch mit denen war das gemeinsame Weggehen, oder die gemeinsamen Abendessen immer sehr lustig.

Die gemeinsamen Reisen mit den anderen Teilnehmern waren sehr schön und interessant. Vor allem die Reise nach Iguazu (Brasilien) und nach Buenos Aires waren sehr eindrücklich. Auch die Besuche von Fußballspielen sowohl in Cordoba als auch Buenos Aires waren definitiv Highlights des Aufenthaltes. Außerdem war die Zeit in meiner Praktikumsstelle zu jeder Zeit sehr lustig. Dort habe ich sehr viele schöne Momente gehabt an die ich mich zurückerinnern kann.

Vor allem die Mentalität und die Lebensweise der Argentinier unterscheiden sich sehr stark von der der Deutschen und wahrscheinlich auch der Europäer insgesamt. Was esrtmal ein bisschen negativ auffällt ist, dass die Argentinier generell ein bisschen unzuverlässiger und unorganisierter sind wie wir es bei uns gewohnt sind. Dies ist definitiv ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Durch diese eigentlich negativen Aspekte ist das Leben in Argentinien insgesamt viel lockerer und gelassener, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem sind die Leute meiner Meinung nach sehr viel offener und freundlicher. Die Mentalität zeichnet sich dadurch aus dass die Menschen sehr lebenslustig sind.

Zur Betreuung durch Praktikawelten kann ich sagen, dass alle Mitarbeiter der Organisation bei allen Fragen die ich hatte sehr hilfsbereit und sehr gut informiert waren. Auch die Aufenthaltsunterlagen und die Informationen waren präzise und hilfreich. Sowohl die telefonische Bereitschaft und Auskunft als auch die Kommunikation per Email verlief sehr gut und vor allem schnell und problemlos. Das Team vor Ort Bei war echt hilfsbereit bei allen Fragen die ich hatte. Ich war sowohl mit der Unterbringung in der Gastfamilie als auch mit dem übrigen Service zufrieden. Die Änderung des Flugtickets wurde zum Beispiel problemlos von dem Team vor Ort erledigt.

Mein Auslandsaufenthalt in Argentinien war definitiv eine sehr gute und wichtige Erfahrung. Durch den Umgang mit den Einheimischen und durch die Arbeit in meiner Praktikumsstelle habe ich viel über die dort lebenden Menschen gelernt. Das Wohlstandsniveau in Argentinier ist insgesamt niedriger als in Deutschland und man wird im alltäglichen Leben sehr viel mehr mit Armut konfrontiert, als man es sich hier gewohnt ist. Vor allem diese Erfahrung war sehr lehrreich. Außerdem wurde einem dadurch klar, dass man auch mit Weniger zufrieden sein kann und ein bisschen sparsamer leben kann.

An zukünftige Freiwillige habe ich nur den Tipp, dass sie bei ihrem Aufenthalt vor allem sehr offen und unvoreingenommen sein sollen. Außerdem muss man sich vor seiner Reise klar sein, dass viele alltägliche Dinge in Argentinien anders sind und dass man dadurch auch oft Kompromisse eingehen muss.”

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Erfahrungen mit Praktikawelten von Lena T. – Freiwilligenarbeit in Ecuador

Dienstag, 27. April 2010

Lena T. hat zwei Monate Freiwilligenarbeit im Bereich Reittherapie in Ecuador geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Ich bin vor Abflug mit sehr gemischten Gefühlen am Flughafen gestanden, denn einerseits wusste ich, dass ich in ein sehr armes und von der Kultur völlig fremdes Land fliege, doch andererseits waren an das Projekt doch eher hohe Erwartungen geknüpft, da es eben von einer Deutschen geleitet wird und man dann auch auf deutsche Tugenden, wie Pünktlichkeit und Organisation hofft.

Und die Zeit im Projekt war super, genau nach meinen Vorstellungen!

Einfach weil ich mit meiner Gastfamilie und den Leuten am Projektort einfach totales Glück hatte. Alle waren freundlich, nett und hilfsbereit beim Erlernen und Praktizieren der fremden Sprache. Außerdem habe ich mich im Projekt nie ausgenutzt, sondern respektiert gefühlt, so als ob meine Anwesenheit wirklich eine kleine Hilfe für sie ist.

Da meine Gastfamilie nicht weit weg vom Projekt lebte, ging’s morgens um 7:40 Uhr zu Fuß los, um pünktlich um 8 Uhr an Ort und Stelle zu sein. Auf dem Hof stand dann erst einmal das Versorgen und Vorbereiten der Pferde auf dem Programm. Dazu gehörten das Tränken (keine Angst die Pferde hungern nicht, waren aber um diese Uhrzeit bereits gefüttert), Verteilen (Koppel oder Stall) und Putzen der Pferde. Um 9 Uhr war dann Therapiebeginn. Wir sind nun bei Optimal-Besetzung mit 4 Pferden, an denen je 3 Mitarbeiter beschäftigt sind, bis ca.11Uhr in der Reithalle gewesen, um Kindern mit verschiedensten Behinderungen bzw. Störungen mit der Hippotherapie zu helfen. Jeder Patient hat dabei 5 verschiedene Positionen, deren Dauer (je 2 Runden) und Abfolge genau festgelegt sind, zu absolvieren. Natürlich wird aber auf die individuelle Fähigkeit des Kindes geachtet, so dass auch einmal eine Position ausgelassen oder getauscht wird. Dies alles war dann von uns nach der Therapie zu dokumentieren, damit man die, hoffentlich positive, Entwicklung des Kindes verfolgen kann.

Nach der Therapie erhielten die Pferde ihren wohlverdienten Snack für zwischendurch (Mais) und die Freiwilligen ihre Pause. Wer sich dafür entschied, den Nachmittag im Projekt zu verbringen, begann um 14 Uhr erneut mit der Fütterung der Pferde. Danach war erneutes Putzen und Vorbereiten angesagt, da um 15 Uhr die ersten Reitschüler erschienen. Nun konnten wir wahlweise beim Reitunterricht assistieren, ihn selbst erteilen oder eines der Pferde reiten. So war die Nachmittagsarbeit immer schnell erledigt und wurde um 18 Uhr mit der Abendfütterung abgeschlossen.

Eine der Haupterfahrungen, die ich gesammelt habe, ist das wissen, das Verständigung und Organisation die Arbeit um einiges erleichtern können.

Bei der Projektarbeit selbst war es für mich total faszinierend, die Entwicklungen der jeweiligen Patienten zu verfolgen. Denn an Hand dieser wurde einem dann bewusst, dass man mit seiner Hilfe vor Ort wirklich etwas bewegen kann.

Die meisten Einheimischen waren sehr neugierig und offenherzig. Die Anonymität, die man oft aus deutschen Städten kennt, herrscht dort nicht vor. Man wird auf der Straße gegrüßt und auch sehr schnell in ein freundliches Gespräch verwickelt.

Außerdem ist es jedem zu raten, sich für seinen Aufenthalt eine Gastfamilie zu wählen, da man dort einfach viel mehr über Land und Leute erfährt und natürlich verstärkt auf die fremde Sprache angewiesen ist.

Die Wochenenden wurden natürlich zum Reisen verwendet, um die Vielseitigkeit des Landes kennen und lieben zu lernen. Denn es ist schon beeindruckend, wenn man sich klarmacht, dass man an jenem Wochenende noch auf dem schneebedeckten Cotopaxi stand und am nächsten in der Sonne an der Küste liegt.

Abends ging es dann mit den anderen Freiwilligen, sowie unseren einheimischen Nachbarn los nach Quito, um feiern zu gehen. Wenn aber die ruhigere Variante des Abendprogramm gewählt wurde, trafen wir uns zum Grillen, Fußballspielen oder veranstalteten DVD-Abende.

Also, langweilig wurde es nie!!!

Was war der lustigste/schönste Moment Deines Aufenthalts? (können auch mehrere gewesen sein!)

Zu den lustigsten Momenten meines Aufenthaltes zählen ganz klar die “Familienausflüge” in die ortsansässige Salsotheka. Dann wurden die ganze engere und entferntere Familie und die Nachbarn geschnappt und los ging’s. Es war einfach ein riesen Spaß zu sehen, wie problemlos und ausgelassen jung und alt die Nacht zusammen durchmachen können…..und am nächsten Tag trotzdem ohne zu jammern gewissenhaft ihrer Arbeit nachgehen.

Die Mitarbeiter von Praktikawelten waren vor meiner Abreise für alle meine Fragen offen und haben diese auch zufriedenstellend beantwortet.

Auch vor Ort waren die Mitarbeiter sehr darum bemüht, uns bei allen möglichen Problemen, seien es nun Krankheiten oder Überfälle, zur Seite zu stehen.

Dadurch, dass in dem Projekt zu dieser Zeit etwa 10 weitere Freiwillige waren, durfte ich von diesen eine schnelle und aufschlussreiche Einführung genießen.

Es war absolut das Beste, was ich nach meinem Abitur machen konnte, um die Zeit bis zum Studium zu überbrücken. Natürlich hat mich die Zeit dort weitergebracht und meine Reiselust und das Fernweh geweckt. Für mich steht jetzt schon fest, dass ich auf jeden Fall irgendwann nach Südamerika, sei es nun Ecuador oder eines seiner Nachbarn, zurückkehren werde. Und, da ich mich mit meiner Gastfamilie super verstanden habe (großes Lob an die Auswähler), habe ich auch für die Zukunft schon eine Anlaufstelle gefunden.

Meine Tipps an zukünftige Reisende:

Als erstes: GENIESST eure Zeit im jeweiligen Land, denn sie vergeht viel zu schnell!!!

Lasst eurem Körper ausreichend Zeit sich an die klimatischen und hygienischen Veränderungen zu gewöhnen, aber seid trotzdem nicht zu scheu, um Neues und Ungewohntes auszuprobieren.

Macht euch von vornherein klar, dass eure Improvisationskünste durchaus gefragt werden können……aber das ist ja gerade das Spannende.

Lasst euch von den Taxifahrern bzw. Verkäufern nicht abzocken, sondern sagt ihnen direkt ins Gesicht, dass ihr genau wisst, dass das nun gerade ein Preis für Hellhäutige ist…..natürlich gibt es die von der sturen Sorte, aber ihr werdet merken, dass der Großteil dann doch klein beigibt und den Preis senkt…ob es dann schon das Preisniveau für Einheimische ist, bleibt fraglich, aber ihr zahlt dann immerhin schon mal ein bisschen weniger.”

Wenn auch du deinen Erfahrungsbericht über einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika veröffentlichen möchtest, schick ihn uns doch per Email: info@freiwilligenarbeit-lateinamerika.de

Studieren in Argentinien

Montag, 15. Februar 2010

Es ist ein unübersehbarer Trend: Deutsche Studenten wollen ins Ausland! Ob für ein Semester oder ein ganzes Studium, der Wechsel an eine internationale Universität wird immer beliebter und auch immer einfacher.

Die Seite www.studieren-in-argentinien.de bietet eine einfache und praktische Möglichkeit, sich über Themen wie Studienvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums in Argentinien zu informieren. Zudem finden zukünftige Studenten eine umfangreiche Übersicht der in Argentinien angebotenen Studiengänge.

Studieren in Argentinien … Lernen aus Leidenschaft!

Erfahrungsbericht von Olivia – Freiwilligenarbeit in Argentinien

Montag, 6. Juli 2009

Olivia hat Freiwilligenarbeit im Bereich Sozialwesen in Argentinien geleistet:

„Abi in der Tasche und ab in die große weite Welt – ich wollte das auch. Warum meine Entscheidung letztendlich auf Argentinien fiel, weiß ich nicht, aber ich habe es zu keinem Zeitpunkt meines Aufenthalts in Cordoba bereut. Ich habe zuvor wenige Erwartungen an den Aufenthalt gestellt, wollte das Ganze lieber auf mich zukommen lassen.

Mein Projekt hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Leute mit denen ich im Kindergarten gearbeitet habe, sind nach einiger Zeit zu guten Freunden geworden. Anfangs hat es mich gestört, mit so vielen Deutschen zusammen in dem Freiwilligenhaus zu wohnen, weil das dem Spanischlernen ein wenig im Wege steht. Aber nach kurzer Zeit hatte ich genug Kontakt zu Argentiniern. mit denen ich reden konnte.

Ich fing meistens erst um elf Uhr an zu arbeiten, musste allerdings etwa eine dreiviertel Stunde zur Arbeit fahren. Dort angekommen spielten ich und eine andere Praktikantin mit den Kindern, die zwischen sieben und elf Jahren alt waren. Die Kinder waren wirklich froh, jemanden zu haben, der sich nur mit ihnen beschäftigt und sich auch mal ein paar Spiele für sie ausdenkt. Ich bekam bei meiner Arbeit auch Mittagessen, danach war Aufräumen und wieder Spielen angesagt. Etwa gegen fünf Uhr fuhr ich nach Hause. Zwei Wochen lang habe ich den Kindergärtnerinnen auch beim Renovieren des Gebäudes geholfen, die Wände mussten gestrichen werden, ein paar Zeichnungen und Bastelarbeiten kamen auch noch dazu. Leider kam ich gerade in der Ferienzeit an, das heißt es waren immer relativ wenige Kinder da.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen in Südamerika um einiges herzlicher, offener und interessierter an Fremden und vor allem Ausländern sind als Deutsche. Allerdings habe ich gehört, dass die Offenheit der Menschen sich noch in Grenzen hält, wenn man eine wirklich andere Umgangsform erleben möchte, solle man nach Peru oder Bolivien reisen. Außerdem ist mir aufgefallen, wie einfach es eigentlich ist, sich in einem fremden Land zurechtzufinden und wohl zu fühlen, sofern man netten Leuten begegnet.

Mir sind nur nette und offene Leute begegnet, die sehr gastfreundlich sind. Alle, zu denen ich ein wenig mehr Kontakt hatte, haben mich wieder zu sich nach Hause eingeladen.

In den ersten vier Wochen hatte ich auch viel Zeit, um das Land und die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Cordoba ist keine Touristenstadt, hat aber trotzdem sehr schöne Ecken zu bieten. Vor allem den Künstlermarkt am Samstag und Sonntag sollte man nicht auslassen. Ich habe dort bestimmt 500 Pesos ausgegeben, man kann an diesen wunderschönen Sachen (Taschen, Gürtel, Schmuck, Klamotten – alles in Handarbeit) einfach nicht vorbei laufen. Und man sollte auf jeden Fall einige Reisen einplanen, wenn man in dieses riesige Land kommt.

Was mich am meisten beeindruckt hat, war Buenos Aires. Die Stadt besitzt unglaublich viel Energie, immer ist irgendwas los, die Nacht hört erst um neun Uhr morgens auf und es gibt einfach wahnsinnig viel zu sehen. Nur die langen Strecken, die man mit dem Bus überwinden muss, nerven ein wenig.

Salta, eine Provinz im Norden Argentiniens hat mich ebenso beeindruckt. Die Fahrt in die Salzwüste und die Berge, die alle Farben von Grün über Blau, Rot, Orange und Gelb aufweisen, werde ich nicht vergessen.

Die Betreuung durch die Organisation hat mir sehr gut gefallen, weil wirklich alle Fragen, die mich beschäftigt haben, geklärt werden konnten. Außerdem fand ich die Mädels am Telefon immer sehr nett, auch wenn ich manchmal 5 mal am Tag angerufen habe, verloren sie nie die Geduld. Auch die Infomappe enthielt alle Infos, die ich brauchte.

Mein Aufenthalt hat mir sehr gut gefallen, ich würde es jederzeit wiedermachen. Ich habe das Gefühl, ein wenig selbstständiger geworden zu sein und natürlich ist es auch gut, die Spanischkenntnisse gewonnen zu haben. Und ich habe festgestellt: Sobald man alleine reist, und vor allem in ein fremdes, weit entferntes Land, in dem man die Sprache nicht kennt, ist eine Organisation wie Praktikawelten sehr, sehr hilfreich.“

Der Auslandsaufenthalt wurde von Praktikawelten organisiert.

Erfahrungen mit Praktikawelten von Hanna – Freiwilligenarbeit in Argentinien

Montag, 9. Februar 2009

Hanna hat 12 Wochen Freiwilligenarbeit im Bereich Reittherapie in Argentinien geleistet:

„Als ich auf der Farm angekommen bin, habe ich geholfen die Pferde zu tränken und für die Reitstunden der nicht behinderten Kinder vorzubereiten, d.h. Pferde putzen und satteln.
Danach kamen dann nach und nach immer wieder Reitschüler, die ich dann auch teilweise mitbetreut habe in den Reitstunden.
Nach den Stunden, bei denen ich auch öfters mit reiten durfte, wurden dann die Pferde von mir und den Arbeitern dort wieder versorgt und in die Ställe gebracht.
Ich habe auf jeden Fall gemerkt, wie sehr der Kontakt mit den Pferden den Menschen gut getan hat, sie beruhigt hat und gleichzeitig aufleben lassen hat. Ich habe sehr viel Ruhe und Geduld aus diesem Projekt mitgenommen.

Meine Erfahrungen, die ich gesammelt habe sind, dass die Argentinier alle ein bisschen gemütlicher sind. Die Einheimischen in Argentinien sind alle sehr freundliche Leute, die, obwohl sie selbst fast nichts haben, gerne mit einem teilen. Oft bin ich zu Asados oder auf einen Mate eingeladen worden. Viele interessierten sich auch sehr für die deutsche Kultur und so haben wir uns immer in interessanten Gesprächen ausgetauscht.

Für mich als Europäerin ist es erstaunlich, wie die Menschen dort aus dem bisschen oder nichts, was sie haben, so viel für sich herausholen können und ich habe mich mit den Einheimischen sehr wohl gefühlt, da die Gastfreundlichkeit und Menschlichkeit eine ganz andere ist, als man es aus Europa gewohnt ist!

Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung die ich keine Sekunde bereut habe und ich würde es jeden empfehlen!
Mein Aufenthalt hat mich in meinem Leben und in meinen Entscheidungen auf jeden Fall ein großes Stück weitergebracht!“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Argentinien findest Du hier.