Archiv für 'Allgemein'

Erfahrungen mit Praktikawelten von Sarah – Freiwilligenarbeit in Peru

Dienstag, 30. November 2010

Sarah Betz hat zwei Monate in Peru verbracht und dort Sozialarbeit mit Kindern geleistet. Hier kannst du ihren Erfahrungsbericht lesen:

Die Zeit war sehr schön jedoch anders als erwartet. Das Programm an sich, also die Arbeit im Kindergarten, sowie das Land Peru haben mir sehr gut gefallen.

Mein typischer Tagesablauf sah so aus, dass ich mich gegen 8 Uhr vor dem Haus meiner Kindergärtnerin mit ihr getroffen habe. Gegen 8 Uhr 30 waren wir dann im Kindergarten. Die Kinder sind dann nach und nach eingetrudelt. Zunächst war ich damit beschäftigt der Kindergärtnerin beim Erstellen der Hausaufgaben zu helfen, dann half ich den Kindern beim Essen, spielte mit ihnen oder beaufsichtigte sie draußen beim Spielen. Zwischen 12 Uhr und 12 Uhr 30 gingen die Kinder dann wieder nach Hause, wurden abgeholt, teilweise brachte auch ich sie nach Hause.

Abends suchten wir immer wieder die Diskos Cuscos auf, was meist recht nett war. Am Wochenende unternahm ich oft etwas, z.B. fuhr ich zum Machu Picchu, an den Titikaka-See, nach Arequipa und an den Colca-Canon.

Die Freiwilligenarbeit in Peru war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie die Menschen dort leben und wie es insbesondere den Kindern auf der anderen Seite der Welt geht. Dazu war die Arbeit in dem Projekt sehr wichtig, weil man dort hautnah dabei ist.

Ich habe mit der Kultur und der Bevölkerung Erfahrungen völlig verschiedener Art gesammelt – auch was die Aufgeschlossenheit der Peruaner gegenüber “Ausländern” betrifft. Iinsgesamt jedoch ist mir wiederum bewusst geworden, dass es total verschiedene Lebensweisen und -standards gibt, bei denen man sich ebenfalls zurechtfinden kann.

Besonders schön fand ich die Momente, in denen man seine eigenen Fortschritte bezgl. der Sprache, aber auch der Eingewöhnung in die völlig andere Lebensform bemerkt hat.

s war auf jeden Fall gut, solch einen Aufenthalt zu machen, weil man einfach völlig neue Erfahrungen sammelt und erlebt, wie es in anderen Teilen der Welt zugeht!

Erfahrungen von Marcel mit Praktikawelten – Freiwilligenarbeit im Umweltschutz in Ecuador

Donnerstag, 29. April 2010

Marcel S. hat zweieinhalb Monate Freiwilligenarbeit im Bereich Umweltschutz auf den Galapagos-Inseln geleistet. Hier kannst du seinen Erfahrungsbericht lesen:

“Vor meinem Abflug habe ich meine Erwartungen niedrig gehalten, um nicht enttäuscht zu werden. Ich habe immer nur gehofft nette Leute zu treffen.

Der Aufenthalt meine Vorstellungen voll getroffen: tolle Arbeit, super Leute, Hammer Natur!!!

So sah mein Tag aus: Aufstehen um 6:50, um 7:00 gibt es Frühstück, um 8:00 gemeinsame Versammlung um über die anstehende Arbeit zu sprechen, dann mit Pick-up zur Arbeitsstelle, 5 Stunden Brombeeren mit der Machete zerstören. Anschließend essen auf der Station, duschen, Hängematte, um 18:00 Abendessen, Tischtennis, manchmal zur Bar, schlafen.

Das Wochenende haben wir immer in der Stadt verbracht und am Strand und haben auf unserer Inseln die Zeit verbracht.

Meine Erfahrungen mit den Einheimischen sind zweigeteilt:

Zum einen gibt es Einheimische, die sehr nett sind, sich für Touristen und uns Freiwillige interessieren und viele Fragen stellen über das Herkunftsland und Co.

Das war jedes Mal interessant und spaßig sich mit dieser Gruppe zu unterhalten.

Die andere Gruppe besteht aus Einheimischen, die Touristen eher als Last ansehen und sich nicht dafür interessieren und nicht grade hilfsbereit sind.

Es gab wirklich sehr viele unbeschreiblich lustige und schöne Momente und aufgrund eines bestimmten Teilnehmers nochmal ungefähr 1000000 J. Auch die Lehrer in der Sprachschule in Quito verfügen über sehr viel Humor!

Die Organisation von Praktikawelten und Erreichbarkeit bei Fragen und Problemen fand ich gut.

Besonders gut gefallen hat mir, dass soweit alles geklappt hat. Ich war schon erleichtert als ich in Quito am Flughafen von einem Mitarbeiter abgeholt wurde. Über die Arbeit auf Galapagos habe ich vorher allerdings nur wenig erfahren. Unsere Hauptaufgabe war eigentlich tägliches brombeerhacken mit der Machete, was sehr anstrengend ist. Im Katalog wurde das nicht erwähnt.

Mir hat die Arbeit natürlich trotzdem Spaß gemacht und auch das Brombeerhacken, ich meine nur aufgrund der Vollständigkeit J

Das Team vor Ort hat sich immer gut um einen gekümmert. Die Mitarbeiter kamen auch mit ins Krankenhaus, zum kochen etc. Die Einführung, die sie uns gegeben haben war echt sehr gut.

Die Entscheidung, solch einen Auslandsaufenthalt zu machen war einfach 100% richtig:

Ich fühle mich jetzt reifer, konnte viele Probleme lösen, habe Dinge erlebt die viele nicht erleben, besitze nun mehr Geduld und bin sehr offen zu neuen Menschen.

Ich habe Unmengen von neuen netten Menschen getroffen, habe unbeschreibliche Naturplätze gesehen, hatte einfach eine Menge Spaß! Durchgehend!

Meine Tipps an zukünftige Reisende:

Lernt am besten vorher ein wenig Spanisch (nur grob) das erleichtert anfangs den Sprachunterricht um ein vielfaches! Seid immer tolerant und offen und es ist ein tolles Gefühl Schwierigkeiten und Probleme vor Ort zu lösen.

Seid nett zu den Menschen und sie werden es zu euch auch sein.”

Möchtest du auch einen Erfahrungsbericht über deinen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika veröffentlichen? Schick ihn uns einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-lateinamerika.de

Erfahrungen mit Praktikawelten von Alexander – Freiwilligenarbeit in Argentinien

Mittwoch, 28. April 2010

Hier kannst du den Erfahrungsbericht von Alexander A. über seine Zeit während seiner viermonatigen Freiwilligenarbeit in einem Waisenhaus in Argentinien lesen:

“Von dem Projekt habe ich mir erwartet, dass ich etwas über die Kultur Südamerikas lernen und viel Kontakt zu Einheimischen haben würde. Dadurch habe ich natürlich auch gehofft, dass ich gute Grundkenntnisse in Spanisch erwerben könnte.

Meine Vorkenntnisse über das Land Argentinien waren begrenzt wodurch ich mich mehr oder weniger habe überraschen lassen was auf mich zukommt.

Eine wichtige Erfahrung, die ich während meinem Praktikum gemacht habe ist, dass materielle Dinge nicht alles bedeuten und dass man auch ohne Geld gut und glücklich aufwachsen und leben kann. Es war für mich sehr wertvoll, dass ich durch mein Projekt erfahren konnte wie das gewöhnliche Leben in Argentinien bzw. Südamerika aussieht und abläuft. Ansonsten war ich vor allem von der Offenheit und Freundlichkeit der Argentinier beeindruckt.

In meinem Projekt im Waisenhaus konnte ich auswählen ob ich zum Beispiel mit den Kindern spiele, oder ob ich handwerkliche Tätigkeiten ausrichten wollte. Diese beiden Optionen waren eine sehr gute Abwechslung zu dem normalen Schulalltag den ich die letzten Jahre hatte. Außerdem waren die Leute, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sehr freundlich, offen und nett.

Mein Arbeitstag fing immer um circa 9.30 Uhr an. Wir haben dann meistens Zimmer gestrichen oder andere Dinge im Haus repariert. Um circa 12.30 Uhr gab es Mittagessen mit allen Kindern des Waisenhauses. Danach war bis 15.30 Uhr Zeit um etwas mit den Kindern zu unternehmen. Wir haben meistens Fußball oder Karten gespielt. Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit der Arbeit, die wir am Vormittag angefangen hatten. Man konnte aber immer selbst auswählen ob man lieber körperliche Arbeit verrichtet, oder ob man mit den Kindern spielen wollte. Da man in Argentinien normalerweise sehr spät zu Abend isst gab es zwischen 18.00 und 19.00 Uhr für alle Bewohner des Waisenhauses Milch oder Tee und eine Kleinigkeit zu essen, um die Zeit bis zum Abendessen zu verkürzen. Dies bereiteten wir dann immer so ab 17.30 Uhr vor. Nach der Teezeit war mein Arbeitstag dann normalerweise beendet. Bei allen Arbeiten und auch bei der Dauer der Arbeit wurde es einem immer selbst überlassen in welchem Maße man mitarbeiten wollte.

In meiner Freizeit und vor allem am Wochenende habe ich viel mit den anderen Teilnehmern unternommen. Wir sind oft gemeinsam abends in die Bars und Clubs Cordobas gegangen und haben so das Nachleben erkundet. An langen Wochenenden haben wir immer mal wieder Reisen zu sehenswerten Orten oder anderen großen Städten Argentiniens unternommen. Ansonsten war es natürlich immer eine sehr gute Erfahrung wenn man sich mit Einheimischen getroffen hat, die man im Laufe der Zeit kennengelernt hat. Auch mit denen war das gemeinsame Weggehen, oder die gemeinsamen Abendessen immer sehr lustig.

Die gemeinsamen Reisen mit den anderen Teilnehmern waren sehr schön und interessant. Vor allem die Reise nach Iguazu (Brasilien) und nach Buenos Aires waren sehr eindrücklich. Auch die Besuche von Fußballspielen sowohl in Cordoba als auch Buenos Aires waren definitiv Highlights des Aufenthaltes. Außerdem war die Zeit in meiner Praktikumsstelle zu jeder Zeit sehr lustig. Dort habe ich sehr viele schöne Momente gehabt an die ich mich zurückerinnern kann.

Vor allem die Mentalität und die Lebensweise der Argentinier unterscheiden sich sehr stark von der der Deutschen und wahrscheinlich auch der Europäer insgesamt. Was esrtmal ein bisschen negativ auffällt ist, dass die Argentinier generell ein bisschen unzuverlässiger und unorganisierter sind wie wir es bei uns gewohnt sind. Dies ist definitiv ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Durch diese eigentlich negativen Aspekte ist das Leben in Argentinien insgesamt viel lockerer und gelassener, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem sind die Leute meiner Meinung nach sehr viel offener und freundlicher. Die Mentalität zeichnet sich dadurch aus dass die Menschen sehr lebenslustig sind.

Zur Betreuung durch Praktikawelten kann ich sagen, dass alle Mitarbeiter der Organisation bei allen Fragen die ich hatte sehr hilfsbereit und sehr gut informiert waren. Auch die Aufenthaltsunterlagen und die Informationen waren präzise und hilfreich. Sowohl die telefonische Bereitschaft und Auskunft als auch die Kommunikation per Email verlief sehr gut und vor allem schnell und problemlos. Das Team vor Ort Bei war echt hilfsbereit bei allen Fragen die ich hatte. Ich war sowohl mit der Unterbringung in der Gastfamilie als auch mit dem übrigen Service zufrieden. Die Änderung des Flugtickets wurde zum Beispiel problemlos von dem Team vor Ort erledigt.

Mein Auslandsaufenthalt in Argentinien war definitiv eine sehr gute und wichtige Erfahrung. Durch den Umgang mit den Einheimischen und durch die Arbeit in meiner Praktikumsstelle habe ich viel über die dort lebenden Menschen gelernt. Das Wohlstandsniveau in Argentinier ist insgesamt niedriger als in Deutschland und man wird im alltäglichen Leben sehr viel mehr mit Armut konfrontiert, als man es sich hier gewohnt ist. Vor allem diese Erfahrung war sehr lehrreich. Außerdem wurde einem dadurch klar, dass man auch mit Weniger zufrieden sein kann und ein bisschen sparsamer leben kann.

An zukünftige Freiwillige habe ich nur den Tipp, dass sie bei ihrem Aufenthalt vor allem sehr offen und unvoreingenommen sein sollen. Außerdem muss man sich vor seiner Reise klar sein, dass viele alltägliche Dinge in Argentinien anders sind und dass man dadurch auch oft Kompromisse eingehen muss.”

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Erfahrungen mit Praktikawelten von Lena T. – Freiwilligenarbeit in Ecuador

Dienstag, 27. April 2010

Lena T. hat zwei Monate Freiwilligenarbeit im Bereich Reittherapie in Ecuador geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Ich bin vor Abflug mit sehr gemischten Gefühlen am Flughafen gestanden, denn einerseits wusste ich, dass ich in ein sehr armes und von der Kultur völlig fremdes Land fliege, doch andererseits waren an das Projekt doch eher hohe Erwartungen geknüpft, da es eben von einer Deutschen geleitet wird und man dann auch auf deutsche Tugenden, wie Pünktlichkeit und Organisation hofft.

Und die Zeit im Projekt war super, genau nach meinen Vorstellungen!

Einfach weil ich mit meiner Gastfamilie und den Leuten am Projektort einfach totales Glück hatte. Alle waren freundlich, nett und hilfsbereit beim Erlernen und Praktizieren der fremden Sprache. Außerdem habe ich mich im Projekt nie ausgenutzt, sondern respektiert gefühlt, so als ob meine Anwesenheit wirklich eine kleine Hilfe für sie ist.

Da meine Gastfamilie nicht weit weg vom Projekt lebte, ging’s morgens um 7:40 Uhr zu Fuß los, um pünktlich um 8 Uhr an Ort und Stelle zu sein. Auf dem Hof stand dann erst einmal das Versorgen und Vorbereiten der Pferde auf dem Programm. Dazu gehörten das Tränken (keine Angst die Pferde hungern nicht, waren aber um diese Uhrzeit bereits gefüttert), Verteilen (Koppel oder Stall) und Putzen der Pferde. Um 9 Uhr war dann Therapiebeginn. Wir sind nun bei Optimal-Besetzung mit 4 Pferden, an denen je 3 Mitarbeiter beschäftigt sind, bis ca.11Uhr in der Reithalle gewesen, um Kindern mit verschiedensten Behinderungen bzw. Störungen mit der Hippotherapie zu helfen. Jeder Patient hat dabei 5 verschiedene Positionen, deren Dauer (je 2 Runden) und Abfolge genau festgelegt sind, zu absolvieren. Natürlich wird aber auf die individuelle Fähigkeit des Kindes geachtet, so dass auch einmal eine Position ausgelassen oder getauscht wird. Dies alles war dann von uns nach der Therapie zu dokumentieren, damit man die, hoffentlich positive, Entwicklung des Kindes verfolgen kann.

Nach der Therapie erhielten die Pferde ihren wohlverdienten Snack für zwischendurch (Mais) und die Freiwilligen ihre Pause. Wer sich dafür entschied, den Nachmittag im Projekt zu verbringen, begann um 14 Uhr erneut mit der Fütterung der Pferde. Danach war erneutes Putzen und Vorbereiten angesagt, da um 15 Uhr die ersten Reitschüler erschienen. Nun konnten wir wahlweise beim Reitunterricht assistieren, ihn selbst erteilen oder eines der Pferde reiten. So war die Nachmittagsarbeit immer schnell erledigt und wurde um 18 Uhr mit der Abendfütterung abgeschlossen.

Eine der Haupterfahrungen, die ich gesammelt habe, ist das wissen, das Verständigung und Organisation die Arbeit um einiges erleichtern können.

Bei der Projektarbeit selbst war es für mich total faszinierend, die Entwicklungen der jeweiligen Patienten zu verfolgen. Denn an Hand dieser wurde einem dann bewusst, dass man mit seiner Hilfe vor Ort wirklich etwas bewegen kann.

Die meisten Einheimischen waren sehr neugierig und offenherzig. Die Anonymität, die man oft aus deutschen Städten kennt, herrscht dort nicht vor. Man wird auf der Straße gegrüßt und auch sehr schnell in ein freundliches Gespräch verwickelt.

Außerdem ist es jedem zu raten, sich für seinen Aufenthalt eine Gastfamilie zu wählen, da man dort einfach viel mehr über Land und Leute erfährt und natürlich verstärkt auf die fremde Sprache angewiesen ist.

Die Wochenenden wurden natürlich zum Reisen verwendet, um die Vielseitigkeit des Landes kennen und lieben zu lernen. Denn es ist schon beeindruckend, wenn man sich klarmacht, dass man an jenem Wochenende noch auf dem schneebedeckten Cotopaxi stand und am nächsten in der Sonne an der Küste liegt.

Abends ging es dann mit den anderen Freiwilligen, sowie unseren einheimischen Nachbarn los nach Quito, um feiern zu gehen. Wenn aber die ruhigere Variante des Abendprogramm gewählt wurde, trafen wir uns zum Grillen, Fußballspielen oder veranstalteten DVD-Abende.

Also, langweilig wurde es nie!!!

Was war der lustigste/schönste Moment Deines Aufenthalts? (können auch mehrere gewesen sein!)

Zu den lustigsten Momenten meines Aufenthaltes zählen ganz klar die “Familienausflüge” in die ortsansässige Salsotheka. Dann wurden die ganze engere und entferntere Familie und die Nachbarn geschnappt und los ging’s. Es war einfach ein riesen Spaß zu sehen, wie problemlos und ausgelassen jung und alt die Nacht zusammen durchmachen können…..und am nächsten Tag trotzdem ohne zu jammern gewissenhaft ihrer Arbeit nachgehen.

Die Mitarbeiter von Praktikawelten waren vor meiner Abreise für alle meine Fragen offen und haben diese auch zufriedenstellend beantwortet.

Auch vor Ort waren die Mitarbeiter sehr darum bemüht, uns bei allen möglichen Problemen, seien es nun Krankheiten oder Überfälle, zur Seite zu stehen.

Dadurch, dass in dem Projekt zu dieser Zeit etwa 10 weitere Freiwillige waren, durfte ich von diesen eine schnelle und aufschlussreiche Einführung genießen.

Es war absolut das Beste, was ich nach meinem Abitur machen konnte, um die Zeit bis zum Studium zu überbrücken. Natürlich hat mich die Zeit dort weitergebracht und meine Reiselust und das Fernweh geweckt. Für mich steht jetzt schon fest, dass ich auf jeden Fall irgendwann nach Südamerika, sei es nun Ecuador oder eines seiner Nachbarn, zurückkehren werde. Und, da ich mich mit meiner Gastfamilie super verstanden habe (großes Lob an die Auswähler), habe ich auch für die Zukunft schon eine Anlaufstelle gefunden.

Meine Tipps an zukünftige Reisende:

Als erstes: GENIESST eure Zeit im jeweiligen Land, denn sie vergeht viel zu schnell!!!

Lasst eurem Körper ausreichend Zeit sich an die klimatischen und hygienischen Veränderungen zu gewöhnen, aber seid trotzdem nicht zu scheu, um Neues und Ungewohntes auszuprobieren.

Macht euch von vornherein klar, dass eure Improvisationskünste durchaus gefragt werden können……aber das ist ja gerade das Spannende.

Lasst euch von den Taxifahrern bzw. Verkäufern nicht abzocken, sondern sagt ihnen direkt ins Gesicht, dass ihr genau wisst, dass das nun gerade ein Preis für Hellhäutige ist…..natürlich gibt es die von der sturen Sorte, aber ihr werdet merken, dass der Großteil dann doch klein beigibt und den Preis senkt…ob es dann schon das Preisniveau für Einheimische ist, bleibt fraglich, aber ihr zahlt dann immerhin schon mal ein bisschen weniger.”

Wenn auch du deinen Erfahrungsbericht über einen Auslandsaufenthalt in Lateinamerika veröffentlichen möchtest, schick ihn uns doch per Email: info@freiwilligenarbeit-lateinamerika.de

Studieren in Argentinien

Montag, 15. Februar 2010

Es ist ein unübersehbarer Trend: Deutsche Studenten wollen ins Ausland! Ob für ein Semester oder ein ganzes Studium, der Wechsel an eine internationale Universität wird immer beliebter und auch immer einfacher.

Die Seite www.studieren-in-argentinien.de bietet eine einfache und praktische Möglichkeit, sich über Themen wie Studienvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums in Argentinien zu informieren. Zudem finden zukünftige Studenten eine umfangreiche Übersicht der in Argentinien angebotenen Studiengänge.

Studieren in Argentinien … Lernen aus Leidenschaft!

Erfahrungsbericht von Olivia – Freiwilligenarbeit in Argentinien

Montag, 6. Juli 2009

Olivia hat Freiwilligenarbeit im Bereich Sozialwesen in Argentinien geleistet:

„Abi in der Tasche und ab in die große weite Welt – ich wollte das auch. Warum meine Entscheidung letztendlich auf Argentinien fiel, weiß ich nicht, aber ich habe es zu keinem Zeitpunkt meines Aufenthalts in Cordoba bereut. Ich habe zuvor wenige Erwartungen an den Aufenthalt gestellt, wollte das Ganze lieber auf mich zukommen lassen.

Mein Projekt hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Leute mit denen ich im Kindergarten gearbeitet habe, sind nach einiger Zeit zu guten Freunden geworden. Anfangs hat es mich gestört, mit so vielen Deutschen zusammen in dem Freiwilligenhaus zu wohnen, weil das dem Spanischlernen ein wenig im Wege steht. Aber nach kurzer Zeit hatte ich genug Kontakt zu Argentiniern. mit denen ich reden konnte.

Ich fing meistens erst um elf Uhr an zu arbeiten, musste allerdings etwa eine dreiviertel Stunde zur Arbeit fahren. Dort angekommen spielten ich und eine andere Praktikantin mit den Kindern, die zwischen sieben und elf Jahren alt waren. Die Kinder waren wirklich froh, jemanden zu haben, der sich nur mit ihnen beschäftigt und sich auch mal ein paar Spiele für sie ausdenkt. Ich bekam bei meiner Arbeit auch Mittagessen, danach war Aufräumen und wieder Spielen angesagt. Etwa gegen fünf Uhr fuhr ich nach Hause. Zwei Wochen lang habe ich den Kindergärtnerinnen auch beim Renovieren des Gebäudes geholfen, die Wände mussten gestrichen werden, ein paar Zeichnungen und Bastelarbeiten kamen auch noch dazu. Leider kam ich gerade in der Ferienzeit an, das heißt es waren immer relativ wenige Kinder da.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen in Südamerika um einiges herzlicher, offener und interessierter an Fremden und vor allem Ausländern sind als Deutsche. Allerdings habe ich gehört, dass die Offenheit der Menschen sich noch in Grenzen hält, wenn man eine wirklich andere Umgangsform erleben möchte, solle man nach Peru oder Bolivien reisen. Außerdem ist mir aufgefallen, wie einfach es eigentlich ist, sich in einem fremden Land zurechtzufinden und wohl zu fühlen, sofern man netten Leuten begegnet.

Mir sind nur nette und offene Leute begegnet, die sehr gastfreundlich sind. Alle, zu denen ich ein wenig mehr Kontakt hatte, haben mich wieder zu sich nach Hause eingeladen.

In den ersten vier Wochen hatte ich auch viel Zeit, um das Land und die Stadt ein wenig kennen zu lernen. Cordoba ist keine Touristenstadt, hat aber trotzdem sehr schöne Ecken zu bieten. Vor allem den Künstlermarkt am Samstag und Sonntag sollte man nicht auslassen. Ich habe dort bestimmt 500 Pesos ausgegeben, man kann an diesen wunderschönen Sachen (Taschen, Gürtel, Schmuck, Klamotten – alles in Handarbeit) einfach nicht vorbei laufen. Und man sollte auf jeden Fall einige Reisen einplanen, wenn man in dieses riesige Land kommt.

Was mich am meisten beeindruckt hat, war Buenos Aires. Die Stadt besitzt unglaublich viel Energie, immer ist irgendwas los, die Nacht hört erst um neun Uhr morgens auf und es gibt einfach wahnsinnig viel zu sehen. Nur die langen Strecken, die man mit dem Bus überwinden muss, nerven ein wenig.

Salta, eine Provinz im Norden Argentiniens hat mich ebenso beeindruckt. Die Fahrt in die Salzwüste und die Berge, die alle Farben von Grün über Blau, Rot, Orange und Gelb aufweisen, werde ich nicht vergessen.

Die Betreuung durch die Organisation hat mir sehr gut gefallen, weil wirklich alle Fragen, die mich beschäftigt haben, geklärt werden konnten. Außerdem fand ich die Mädels am Telefon immer sehr nett, auch wenn ich manchmal 5 mal am Tag angerufen habe, verloren sie nie die Geduld. Auch die Infomappe enthielt alle Infos, die ich brauchte.

Mein Aufenthalt hat mir sehr gut gefallen, ich würde es jederzeit wiedermachen. Ich habe das Gefühl, ein wenig selbstständiger geworden zu sein und natürlich ist es auch gut, die Spanischkenntnisse gewonnen zu haben. Und ich habe festgestellt: Sobald man alleine reist, und vor allem in ein fremdes, weit entferntes Land, in dem man die Sprache nicht kennt, ist eine Organisation wie Praktikawelten sehr, sehr hilfreich.“

Der Auslandsaufenthalt wurde von Praktikawelten organisiert.

Impressum

Dienstag, 9. Juni 2009

Impressum

Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:

Hartmut Hezel

Alois-Deschler-Straße 3

82166 Gräfelfing

Email: info@freiwilligenarbeit-lateinamerika.de

Tel: 089 85896380

Steuer. Nr.: 147/199/20013

Redakteure: Elisabeth Schraml, Carmen Krammer
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Quelle: Disclaimer von Rechtsanwalt Sören Siebert

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Freiwilligenarbeit Lateinamerika

Dienstag, 9. Juni 2009

Bienvenido! Herzlich Willkommen auf Deinem Infoportal rund um Freiwilligenarbeit in Lateinamerika. Willst Du Dich auf den Weg in eine neue Welt begeben?
Wenn du davon träumst, exotischen Länder und atemberaubenden Landschaften zu entdecken und etwas Sinnvolles tun willst, dann bist Du hier genau richtig.
Lateinamerika ist ein idealer Ort für Weltenbummler und bietet unbegrenzte Möglichkeiten für sinnvolle Freiwilligenarbeit.

Hier erfährst Du was Freiwilligenarbeit so spannend macht, in welchen Ländern Lateinamerikas Freiwilligenarbeit möglich ist und in welchen Projekten Du Dich im Rahmen einer Freiwilligenarbeit engagieren kannst.

Warum Freiwilligenarbeit in Lateinamerika?

Freiwilligenarbeit kannst Du in Argentinien, Ecuador und Peru leisten und ist generell für jeden interessant, der sich für fremde Kulturen und Länder begeistert.

Freiwilligenarbeit in Lateinamerika ist eine wunderbare Art, die Kultur der faszinierenden Länder zu entdecken und gleichzeitig etwas zu geben.

Durch die Freiwilligenarbeit stehst Du in direktem Kontakt zu Einheimischen, setzt Dich mit neuen Lebensauffassungen auseinander und kannst ihre Gastfreundschaft hautnah erleben. Nicht umsonst sind die südamerikanischen Länder auf der ganzen Welt für ihre Gastfreundschaft bekannt.

Die Freiwilligenarbeit gibt Dir nicht nur die Chance, eine neue Kultur kennen und schätzen zu lernen, sondern auch Dein soziales Engagement unter Beweis zu stellen. Deine Unterstützung durch Freiwilligenarbeit wird in Südamerika sehr geschätzt.

Die Freiwilligenarbeit unterstützt die Entwicklung in Lateinamerika und bringt Dir
unvergessliche Eindrücke und neue Lebensperspektiven.
Du wirst Dich dem Zauber Lateinamerikas während Deiner Freiwilligenarbeit nicht entziehen können. Das mysteriöse Amazonasgebiet, paradiesische Strände und glitzernde Meeresbuchten, die Weiten der Pampa und die faszinierende Andenregion sind nur einige der unterschiedlichen Landschaften, die Du bei Deiner Freiwilligenarbeit in Lateinamerika erleben kannst.
Mehr Vielfalt könntest Du Dir kaum wünschen!

Die Freiwilligenarbeit gibt Dir zudem die Möglichkeit, Deine Sprachkenntnisse zu verbessern oder Spanisch ganz neu zu erlernen. Eine Sprache im Ausland zu lernen, ist immer von großem Vorteil.
Zur Freiwilligenarbeit werden meist vorbereitende Kurse in Spanisch angeboten, damit Du den sprachlichen Anforderungen der Freiwilligenarbeit gewachsen bist.

Während der Freiwilligenarbeit wirst Du wertvolle Erfahrungen sammeln und Deine Persönlichkeit fördern. Du wirst mit Sicherheit offener, flexibler und selbstständiger zurückkehren.

Wenn Du bereit bist, auf den gewohnten Lebensstandard zu verzichten, dann solltest Du nicht zögern, solch eine Freiwilligenarbeit zu machen.

Die Freiwilligenarbeit wird Dir viele Türen öffnen!
Die gewonnenen Eindrücke durch die Freiwilligenarbeit werden Dich ein Leben lang begleiten!

Freiwilligenarbeit: Worauf Du achten solltest

Der Gedanke, auf eigene Faust Freiwilligenarbeit zu organisieren gestaltet sich in der Regel weitaus schwieriger als angenommen.
Eine Alternative bieten Organisationen, die sich auf die Vermittlung von Freiwilligenarbeit spezialisiert haben und einen umfangreichen Service garantieren.

Folgende Punkte solltest Du bei der Auswahl einer seriösen Organisation berücksichtigen:

Vor Beginn Deiner Freiwilligenarbeit berät Dich eine gute Organisation intensiv und kompetent. Sie hilft Dir bei der Auswahl des Ziellandes und der passenden Freiwilligenarbeit. Die Freiwilligenarbeit sollte genau auf Deine Wünsche und Anforderungen zugeschnitten sein. Eine professionelle Organisation gibt Dir auch Hilfestellung bei der Auswahl einer Reiseversicherung und der Beantragung eines eventuell notwendigen Visums. Auch sollte sich die Organisation um die Vermittlung der Unterkunft für Deine Freiwilligenarbeit kümmern.
Kurz bevor es mit der Freiwilligenarbeit losgeht, sollten keine Fragen mehr offen sein.

Du solltest darauf achten, dass die Organisation ein Team vor Ort hat, das für Fragen rund um Freiwilligenarbeit jederzeit für Dich da ist.
Bei einer guten Organisation sind die Abholung vom Flughafen und eine mehrtägige Einführungsveranstaltung zu Beginn der Freiwilligenarbeit im Leistungspaket enthalten. Das Team vor Ort sollte Dir bei Problemen immer zur Seite stehen, Dich mit Land und Leuten vertraut machen und Dir praktische Tipps zu Ausflugsmöglichkeiten geben, die Du während Deiner Freiwilligenarbeit mit Sicherheit brauchst. Gerade bei der Freiwilligenarbeit in Südamerika bietet Dir solch ein Service ein hohes Maß an Sicherheit.

Bei der Freiwilligenarbeit in Lateinamerika sollte ein Spanischsprachkurs in der Programmgebühr enthalten sein. Das ermöglicht Dir die Teilnahme an der Freiwilligenarbeit auch ohne Spanischkenntnisse.

Tipp:
Freiwilligenarbeit nach Argentinien, Ecuador und Peru bietet die Organisation Praktikawelten an.
Mit Praktikawelten kannst Du auch in andere Länder in Mittelamerika und Asien reisen.
Praktikawelten bietet Dir die Möglichkeit, mehr als nur Tourist zu sein! Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit mit Praktikawelten findest Du hier.

Sprachkurs und Freiwilligenarbeit – eine ideale Kombination!

Montag, 8. Juni 2009

Freiwilligenarbeit in Lateinamerika ist eine spannende Sache! Du lernst viele neue Leute kennen, findest Dich nach und nach in einer zunächst sehr fremd erscheinenden Kultur zurecht und machst tolle Erfahrungen! Ein einzigartiges Erlebnis? Mit Sicherheit! Doch wie wäre es damit, Deine Freiwilligenarbeit mit einem Sprachkurs zu ergänzen und damit auch noch fast nebenbei Deine Sprachkenntnisse aufzupolieren? Denn die Kombination von Sprachkurs und Freiwilligenarbeit ist wirklich ideal!

Während Deiner Freiwilligenarbeit einen Sprachkurs zu belegen ist in jedem Fall von Vorteil. Ob als Anfänger oder Fortgeschrittener: Deine Kenntnisse werden durch einen Sprachkurs direkt im Land in einer Weise verbessert, die Dir kein Training zuhause bieten kann! Denn nur hier wendest Du das Gelernte auch gleich an und kannst es durch unheimlich viel Praxis vertiefen! Oft werden die im Sprachkurs behandelten Themen dann auch so gewählt, dass Du nicht nur die Sprache besser lernst, sondern Dir auch die Kultur des Landes nahegebracht wird. So beschäftigst Du Dich intensiver mit dem Land, in dem Du Deine Freiwilligenarbeit absolvierst, und profitierst noch viel mehr von Deinem Aufenthalt!

Und natürlich hilft Dir der Sprachkurs auch dabei, während Deiner Freiwilligenarbeit andere junge Leute kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Gemeinsam mit den Bekannten aus der Sprachschule wirst Du sicherlich schon bald abends oder am Wochenende Ausflüge machen und die Gegend erkunden! Oft werden auch direkt von der Sprachschule Freizeitaktivitäten angeboten. So kannst Du auch außerhalb des Projekts viele Freunde finden, mit denen Du Deine Freizeit planen und Dir Deine Freiwilligenarbeit noch abwechslungsreicher gestalten kannst!

Ein Sprachkurs ist also immer eine sinnvolle Ergänzung zu einer Freiwilligenarbeit! Kombiniere Deine Freiwilligenarbeit mit einem Sprachkurs und mache sie damit noch einmaliger! Übrigens: Die Organisation Praktikawelten hat sich auf die Planung von Freiwilligenarbeit spezialisiert und bietet auch viele Projekte in Kombination mit Sprachkursen an! Mehr Informationen dazu findest Du hier!

KONTAKT

Donnerstag, 9. April 2009

Kontakt

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