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Archiv für März 2012

Erfahrungsbericht von Sarah – Arbeiten mit Kindern in Peru

Donnerstag, 22. März 2012

Sara hat 8 Wochen in Peru verbracht und dort in einer Gastfamilie gewohnt und mit Kindern gearbeitet. Das ist ihr Erlebnisbericht:

Die Zeit während meines Projekts war sehr schön, aber ein wenig anders als ich gedacht hatte.

Zum Beispiel war die Gastfamilie, bei der ich wohnte, wirklich sehr nett. Ich habe mich wohlgefühlt und alles bekommen, was ich brauchte, obwohl sie doch stärker westlich geprägt war als ich es mir vorgestellt hatte. Das lag sicher auch daran, dass sie oft Studenten beherbergt.

Außerdem war ich positiv davon überrascht, wie viel ich herumgekommen bin und reisen konnte.

Die Peruaner selbst habe ich als offen und gleichzeitig ein wenig distanziert erlebt. Sie sind äußerst hilfsbereit, unkompliziert, eigentlich immer sehr freundlich, oft lustig und interessiert. Gefallen gefunden habe ich an ihrer Art, wie sie mit Problemen umgehen. Läuft etwas nicht nach Plan, nehmen sie es oft sehr gelassen und es findet sich immer eine (wenn auch manchmal unkonventionelle) Lösung.

Außerdem ist der Respekt gegenüber älteren Personen noch viel grösser, was sich z.B. im Bus äußert, wenn die Jungen immer sofort den Platz frei machen für eine ältere Person.

Einzig schade fand ich, dass bei den Touristen immer versucht wird, ihr Unwissen auszunutzen zum eigenen Profit. Dadurch war ich stets misstrauisch gegenüber Einheimischen, weil man nie genau wusste, ob sie jetzt all die guten Geschichten nur erzählen, um dann irgendwie Profit daraus zu schlagen. z.B. hat mich einmal eine ältere Frau angesprochen auf der „Plaza de Armas“ und mir ihre ganze Geschichte erzählt usw. und am Ende wollte sie natürlich Geld von mir. So war ich dann auch nicht sicher, ob die Geschichte wahr war.

Also im Endeffekt hat mir die neue Kultur sehr zugesagt. Nur leider ist Cusco eben recht touristisch, sodass ich es schwer fand, den Unterschied zwischen „traditionell peruanisch“ und „touristisch“ herauszufinden.

Mein Tagesablauf sah so aus, dass ich den Morgen meistens zuhause oder in der Stadt mit anderen verbrachte, da hatte ich meine Freiheiten, bis ich dann am Nachmittag um halb drei ins Projekt ging. Dort war meine Aufgabe entweder den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen oder mit den jüngeren auf dem Spielplatz oder im Haus zu spielen.

Durch die Arbeit habe ich vor allem Erfahrung im Umgang mit Kindern gesammelt. Was ich aber am meisten lernen musste, war mit der so ganz anderen pädagogischen Grundlage umzugehen, als ich es von der Schweiz gewohnt bin, wo ich ebenfalls schon in ähnlichen Institutionen gearbeitet habe. Dies war eine sehr gute, aber auch herausfordernde Erfahrung für mich, durch die ich gelernt habe mich anzupassen und den Alltag zu meistern.

In meiner Freizeit war ich immer mit Kolleginnen unterwegs, die ich von der Schule kannte oder anderswo kennengelernt habe. Unter der Woche waren wir oft einfach in der Stadt, haben irgendwo gegessen (es gibt soo leckere Desserts!), die Stadt ein wenig angeschaut, auf der „Plaza de Armas“ gechillt, Filme geguckt, Freunde besucht oder das nächste Wochenende geplant. Am Abend haben wir das Nachtleben in vollen Zügen genossen.

An den Wochenenden war ich praktisch immer unterwegs, ebenfalls immer mit Leuten von der Schule. Wir haben die verschiedenen Ruinen besucht, haben River-Rafting ausprobiert, die Stadt Arequpia und den großen „Colca-Canyon“ angeschaut und noch viel mehr.

Es gab auch immer viel zu lachen. Ich musste beispielsweise immer schmunzeln, wenn ich von den Taxifahrern gefragt wurde, ob die Strände in der Schweiz schön sind oder wir alle einmal in den falschen Bus  von Puno nach Cusco gestiegen sind, dieser einfach losfuhr und meine Freundin in strengem Ton darum bitten musste, dass die Tür nochmals geöffnet wird.

Das tollste was ich jedoch gemacht habe, waren drei Tage River-Raften auf dem Apurimac River. Es war extrem lustig, perfekt organisiert, abwechslungsreich und unvergesslich!

Mit der Organisation war ich sehr zufrieden. Die Informationen sind rechtzeitig gekommen und wenn ich per Mail Fragen gestellt habe, ist die Antwort vom Praktikawelten-Team immer postwendend und hilfreich gekommen.

Das Abholen und die Einführung am Anfang hat super geklappt. Auch die Einführung ins Projekt war gut. Sonst war ich nie wirklich auf die Betreuung angewiesen, weil bei mir eigentlich alles ohne Probleme verlief.

Diese Reise war vielleicht das Beste, was ich bis jetzt gemacht habe! Meine Erwartung, ein Land zu erleben, das komplett anders ist als mein Heimatland, wurde erfüllt und darüber bin ich unglaublich froh. Der Aufenthalt hat meinen Horizont definitiv erweitert und meine Augen für die kleinen Dinge in meinem Alltag neu geöffnet.

Sprachkurs und Sozialarbeit mit Kindern in Guatemala – Erfahrungsbericht von Mirjam

Donnerstag, 22. März 2012

Mirjam war 8 Wochen in Guatemala und hat dort erst einen Monat Spanisch gelernt und dann als Freiwillige mit Kindern gearbeitet. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen in Südamerika:

Obwohl ich mir vor meiner Abreise nicht allzu viele Vorstellungen gemacht habe, da ich weiß, dass sowieso immer alles anders kommt, als man denkt, habe ich mir Guatemala, insbesondere Antigua nicht so modern vorgestellt, wie es tatsächlich war.

Ich hatte eine wundervolle Zeit in Guatemala, weil ich eine super Gastfamilie hatte, mit der ich auch etwas unternehmen konnte, tolle Lehrerinnen die mir Spanisch beigebracht haben und sehr viele coole Leute kennengelernt habe.

Im ersten Monat ging ich zur Sprachschule, welche 5min von meinem Haus entfernt war. Um 7 Uhr stand ich auf, duschte, machte mich schön für den neuen Tag, frühstückte und ging zur Schule. Dann hatte ich 4 Stunden Spanisch-Unterricht und um 1 Uhr gabs zu Hause Mitagessen.

Am Nachmittag habe ich manchmal an Aktivitäten teilgenommen, gelernt, gelesen, Gitarrenunterricht genommen, Salsa tanzen gelernt oder mit Freunden/Gastgeschwistern etwas unternommen.

Um 7 Uhr gab es dann Abendessen und danach bin ich meistens eine Weile mit meiner Familie zusammen gesessen. Am Abend bin ich oft mit meinen Gastgeschwistern ausgegangen, trinken, tanzen, Billard spielen, Kino… alles was das Herz begehrt.

Im zweiten Monat, als ich im Projekt war, konnte ich meine Arbeitszeiten selbst wählen und habe darum oft morgens frei gehabt. In dieser Zeit war ich z.B. oft auf dem Markt und habe eingekauft.

Oft habe ich auch Ausflüge durch das wunderbare Land gemacht und einer der schönsten Momente für mich war, auf dem Tempel in Tikal zu sitzen, den unglaublichen Ausblick zu genießen und sich vorzustellen, wie es wohl früher hier war.

In meinem Sozialprojekt habe ich sehr viele gute Erfahrungen gemacht. Ich konnte selbstständig arbeiten, mich mit den Kindern beschäftigen und habe viel gelernt- auch wenn die Hygieneverhältnisse nicht den europäischen Standards entsprachen.

Das Gefühl ist unbeschreiblich, wenn die kleinen Kinder einen mit großen Augen anschauen und dich nicht mehr los lassen wollen.

Sie wachsen einem so schnell ans Herz und es fiel mir wirklich schwer, mich zu verabschieden. Ich bin mir nun sicher, mit Kindern arbeiten zu wollen.

Ich bin auch sehr sensibilisiert worden für diese neue Kultur und es war sehr spannend, Einblicke von den Lebensumständen in Guatemala zu bekommen. Meistens lebt die ganze Familie in einem Zimmer, es gibt aber auch Familien, bei denen jeder sein eigenes Zimmer hat. Die Unterschiede sind einfach viel extremer als bei uns, in allen Belangen…

Ich würde auf jeden Fall sagen, dass dieser Aufenthalt mich weitergebracht hat. Ich kann jetzt spanisch sprechen und habe sehr viel Lebenserfahrung gesammelt. Außerdem habe ich mich durch Praktikawelten immer gut betreut gefühlt und das Team vor Ort war wirklich sehr herzlich!

Ich kann euch nur raten – lasst euch auf eine neue Kultur ein und genießt es einfach! Man sollte offen und flexibel sein für Veränderungen!

Erfahrungsbericht von Lea – Spanisch lernen und Sozialarbeit in Mexiko

Donnerstag, 22. März 2012

Lea hat 8 Wochen lang als Freiwillige Kinder in einem Heim in Mexiko betreut und eine Sprachschule besucht. Hier kannst du lesen, was sie alles erlebt hat:

Ich habe in Mexiko zwei wundervolle Monate verbracht – die Sprachschul

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e hat Spaß gemacht und ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt, darunter viele andere Freiwillige und Sprachschüler aus Europa, aber auch sehr viele Einheimische und wir haben viele interessante Unternehmungen zusammen gemacht.

Vor meiner Abreise aus Deutschland, habe ich mich schon sehr auf die Arbeit mit den Kindern gefreut. Mir war zwar bewusst, dass die hygienische und finanzielle Situation im Heim sowie die Erziehung der Kinder nicht mit deutschen Einrichtungen zu vergleichen sein würde, und im Nachhinein kann ich sagen, dass alle meine Erwartungen bestätigt wurden.

Zum Beispiel habe ich mir Mexiko als ein landschaftlich sehr schönes Land vorgestellt, indem es aber sehr große soziale Unterschiede und Probleme geben würde.

Ich habe während meines Aufenthalts festgestellt, dass die Mexikaner sind Ausländern gegenüber sehr offen, entgegenkommend und herzlich. Und auch die mexikanische Kultur hat mir gut gefallen z.B. das Essen und die Einkaufsmöglichkeiten sowie die Märkte und Feste. Ich habe wirklich nur gute Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht!

In meinem Projekt im Kinderheim habe ich zusammen mit zwei anderen deutschen Mädchen, meinen Mitbewohnerinnen, die Mittagsschicht übernommen. Wir haben 15 Kinder im Alter von ca. 8 Monaten bis 6 Jahren betreut. D.h. wir haben mit ihnen gespielt, entweder draußen im Hof oder drinnen, haben ihnen beim Essen geholfen, die kleineren Kinder gewickelt und gebadet, die größeren gewaschen und umgezogen. An mehreren Nachmittagen haben wir uns ein Programm überlegt und haben dann mit den Kindern gemalt, eine Rallye veranstaltet oder Spiele gespielt. Besonders das Organisieren eines eigenen Nachmittagprogramms hat sehr viel Spaß gemacht und hat viel Abwechslung in den Alltag der Kinder gebracht.

Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel über den Umgang mit -zum Teil auch verhaltensauffälligen- Kindern und Erziehung gelernt. Bei der Verabschiedung der Heimkinder haben mich alle herzlich umarmt und wollten mich gar nicht mehr gehen lassen.

Da das Apartment, in dem ich untergebracht war sehr zentral in der Innenstadt lag, war alles sehr gut zu Fuß erreichbar.

Abends habe ich oft etwas zusammen mit anderen Freiwilligen und mit Einheimischen unternommen – Spieleabende, zusammen kochen, die Discotheken, Bars, Konzerte und Feste besuchen, auf Geburtstage und Märkte gehen oder auch einfach mal Fußball spielen.

Einmal haben meine 2 Mitbewohnerinnen und ich unsere mexikanischen Freunde auch zu einem deutschen Abendessen in unser Apartment eingeladen. Es gab Kartoffelsalat und Frikadellen und allen hat es sehr gut geschmeckt. Es war ein unvergesslicher Abend für uns alle!

Ansonsten bin ich an den Wochenenden sehr viel gereist und habe mir andere Teile des Landes angeguckt. Auch die Sprachschule bot viele Freizeitaktivitäten unter der Woche und Ausflüge am Wochenende an.

Was ich toll fand, war die Betreuung und die Information durch die Organisation. Die Mitarbeiter von Praktikawelten waren immer sehr gut erreichbar, haben alles super organisiert und sich bei allen Fragen gut um mich gekümmert.

Ich hätte mir auf jeden Fall vorstellen können, noch länger zu bleiben und würde mich auch ein zweites Mal für so einen Aufenthalt entscheiden.Rich Text AreaToolbarFett (Ctrl / Alt+Shift + B)Kursiv (Ctrl / Alt+Shift + I)Durchgestrichen (Alt+Shift+D)Liste (Alt+Shift+U)Nummerierte Liste (Alt+Shift+O)Zitat (Alt+Shift+Q)Linksbündig (Alt+Shift+L)Zentrieren (Alt+Shift+C)Rechtsbündig (Alt+Shift+R)Link einfügen/ändern (Alt+Shift+A)Link entfernen (Alt+Shift+S)”Mehr”-Tag einfügen (Alt+Shift+T)Sprache für die Rechtschreibprüfung ändern (Alt+Shift+N)▼
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Lea hat 8 Wochen lang als Freiwillige Kinder in einem Heim in Mexiko betreut und eine Sprachschule besucht. Hier kannst du lesen, was sie alles erlebt hat:
Ich habe in Mexiko zwei wundervolle Monate verbracht – die Sprachschule hat Spaß gemacht und ich habe sehr viele nette Leute kennengelernt, darunter viele andere Freiwillige und Sprachschüler aus Europa, aber auch sehr viele Einheimische und wir haben viele interessante Unternehmungen zusammen gemacht.
Vor meiner Abreise aus Deutschland, habe ich mich schon sehr auf die Arbeit mit den Kindern gefreut. Mir war zwar bewusst, dass die hygienische und finanzielle Situation im Heim sowie die Erziehung der Kinder nicht mit deutschen Einrichtungen zu vergleichen sein würde, und im Nachhinein kann ich sagen, dass alle meine Erwartungen bestätigt wurden.
Zum Beispiel habe ich mir Mexiko als ein landschaftlich sehr schönes Land vorgestellt, indem es aber sehr große soziale Unterschiede und Probleme geben würde.
Ich habe während meines Aufenthalts festgestellt, dass die Mexikaner sind Ausländern gegenüber sehr offen, entgegenkommend und herzlich. Und auch die mexikanische Kultur hat mir gut gefallen z.B. das Essen und die Einkaufsmöglichkeiten sowie die Märkte und Feste. Ich habe wirklich nur gute Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht!
In meinem Projekt im Kinderheim habe ich zusammen mit zwei anderen deutschen Mädchen, meinen Mitbewohnerinnen, die Mittagsschicht übernommen. Wir haben 15 Kinder im Alter von ca. 8 Monaten bis 6 Jahren betreut. D.h. wir haben mit ihnen gespielt, entweder draußen im Hof oder drinnen, haben ihnen beim Essen geholfen, die kleineren Kinder gewickelt und gebadet, die größeren gewaschen und umgezogen. An mehreren Nachmittagen haben wir uns ein Programm überlegt und haben dann mit den Kindern gemalt, eine Rallye veranstaltet oder Spiele gespielt. Besonders das Organisieren eines eigenen Nachmittagprogramms hat sehr viel Spaß gemacht und hat viel Abwechslung in den Alltag der Kinder gebracht.
Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel über den Umgang mit -zum Teil auch verhaltensauffälligen- Kindern und Erziehung gelernt. Bei der Verabschiedung der Heimkinder haben mich alle herzlich umarmt und wollten mich gar nicht mehr gehen lassen.
Da das Apartment, in dem ich untergebracht war sehr zentral in der Innenstadt lag, war alles sehr gut zu Fuß erreichbar.
Abends habe ich oft etwas zusammen mit anderen Freiwilligen und mit Einheimischen unternommen – Spieleabende, zusammen kochen, die Discotheken, Bars, Konzerte und Feste besuchen, auf Geburtstage und Märkte gehen oder auch einfach mal Fußball spielen.
Einmal haben meine 2 Mitbewohnerinnen und ich unsere mexikanischen Freunde auch zu einem deutschen Abendessen in unser Apartment eingeladen. Es gab Kartoffelsalat und Frikadellen und allen hat es sehr gut geschmeckt. Es war ein unvergesslicher Abend für uns alle!
Ansonsten bin ich an den Wochenenden sehr viel gereist und habe mir andere Teile des Landes angeguckt. Auch die Sprachschule bot viele Freizeitaktivitäten unter der Woche und Ausflüge am Wochenende an.
Was ich toll fand, war die Betreuung und die Information durch die Organisation. Die Mitarbeiter von Praktikawelten waren immer sehr gut erreichbar, haben alles super organisiert und sich bei allen Fragen gut um mich gekümmert.
Ich hätte mir auf jeden Fall vorstellen können, noch länger zu bleiben und würde mich auch ein zweites Mal für so einen Aufenthalt entscheiden.
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