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Archiv für Dezember 2008

Erfahrungen von Corinna – Freiwilligenarbeit in Peru

Freitag, 12. Dezember 2008

Corinna hat 8 Wochen Freiwilligenarbeit im Sozialarbeit- Projekt in Peru geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Mir hat es viel bedeutet, zu sehen, wie schnell die Kinder an einem hängen und einen abends am liebsten gar nicht mehr heimgehen lassen wollen. Die Kinder und auch die Betreuer waren neugierig auf uns und unser Land und ich glaube auch dankbar für die Hilfe, die wir ihnen bieten konnten.

Die Peruaner sind mir alle von Anfang an sehr herzlich und hilfsbereit entgegen gekommen. Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl willkommen zu sein. Man wird sofort in die Familie und Freundeskreis integriert und meiner Erfahrung nach kommt einem überall viel Offenheit entgegen. Die Leute waren neugierig auf mich und woher ich komme, was ich mache und wie mir Peru gefällt. Es war überhaupt kein Problem Leute kennen zu lernen und neue Freunde zu finden und ich habe mich keine Sekunde lang allein gefühlt oder Heimweh gehabt.

Abends hab ich mich mit Freunden getroffen, zu Hause, in Kneipen oder Restaurants.
Gemeinsam haben wir gekocht, gegessen, getrunken, geredet, gefeiert, getanzt, Filme geschaut, gelacht…An den Wochenenden war ich kaum in Cusco, da ich mir die Umgebung und andere Orte in Peru anschauen wollte. Ich hab zum Beispiel Copacabana in Bolivien am Titicacasee und Arequipa einen Besuch abgestattet. Mein Highlight war allerdings eine 5-tägige Wanderung auf der wir über eisbedeckte Berge und durch Dschungeltäler bis zu Machu Picchu gewandert sind.

Ich würde sagen, es war so weit die beste Entscheidung meines Lebens nach Peru zu gehen und mich auf ein ganz neues Land, eine andere Kultur und all die Menschen aus aller Welt, die mir über den Weg gelaufen sind, einzulassen.
So eine Reise hinterlässt bei jedem einen bleibenden Eindruck und lehrt einen viel über sich selbst. Man lernt gewisse Dinge aus dem eigenen Land mehr schätzen, würde aber gerne auch andere Dinge aus dem fremden Land für sein eigenes Leben zu Hause übernehmen. In jedem Fall wird man offener und merkt, dass Menschen, egal aus welchem Land sie kommen und was sie dort machen, doch alle irgendwo ein Leben haben, das sich von dem eigenen gar nicht so arg unterscheidet. Ich hab nicht nur viel über Peru gelernt, sondern auch über andere Länder aus denen mir Menschen begegnet sind.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Peru findest Du hier.

Erfahrungen mit Praktikawelten von Katharina – Auslandspraktikum in der Psychologie in Ecuador

Freitag, 12. Dezember 2008

Katharina hat ein Auslandspraktukum im Bereich Psychologie in Ecuador gemacht. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Der 12-wöchige Auslandsaufenthalt in Ecuador war für mich eine 100% Bereicherung und ich kann behaupten, dass ich um vieles reifer und selbstständiger, natürlich auch aufgeklärter was die Welt und ihre unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen angeht, geworden bin.

Zum einen wurde ich mit dem Bereich Psychologie vertraut, zum anderen mit einem Land, das bei weitem nicht dem Standard von Deutschland entspricht. Ich weiß nun, wie hart die Menschen in anderen Teilen der Welt arbeiten müssen, um einen Bruchteil davon zu erreichen, was in Deutschland als selbstverständlich angesehen wird.
Die Ecuadorianer wissen die Freiwilligenarbeit wirklich zu schätzen. Das geben sie einem mehr als genug zu verstehen. Die Herzlichkeit, mit der die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet- Mitarbeiter und Patienten- einem begegnen, gibt einem so viel zurück, dass ich stets hinter dem stand, was ich tat.

Zusammen mit den Psychologen wertete ich Tests aus, nahm an Therapiesitzungen teil, gestaltete Plakate zur Aidsprävention mit, holte verhaltensauffällige Kinder aus der nahe gelegenen Schule zum gemeinsamen Arbeiten ab und vieles mehr. Bei Bedarf begleitete ich auch Ärzte, die in der Nachbarschaft zum Impfen eingeteilt waren und assistierte hier.

An den Wochenenden bin ich stets mit meinen Freunden, die ich wirklich schnell gefunden habe, verreist. Jedes Wochenende war ein neues Abenteuer, das ich nicht missen will.
Ich habe es keine Sekunde bereut, diesen Schritt getan zu haben.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Ecuador findest Du hier.

Erfahrungen von Kristin – Freiwlilligenarbeit in Ecuador

Freitag, 12. Dezember 2008

Kristin hat 4 Wochen Freiwilligenarbeit im Bereich Sozialarbeit in Ecuador geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Im Kindergarten wurde ich sofort offen und liebevoll aufgenommen.
Es ist zwar schon anders als ein Kindergarten hier zu Hause, aber trotzdem hat es mir total viel Spaß gemacht und ich habe die Zeit dort total genossen.
Mit der Erzieherin habe ich das volle Glückslos gezogen, weil ich mich richtig gut mit ihr verstanden habe und sie wirklich total lieb zu mir und auch zu den Kindern war.
Auch die Kinder haben sich total schnell an mich gewöhnt und waren vom ersten Tag an aufgeschlossen, süß und lieb. Klar gibt es immer ein paar die versuchen einem auf der Nase herum zu tanzen, aber das darf man einfach nicht mit sich machen lassen.

Ich habe sehr viele Erfahrungen für mich selbst gesammelt. Zum einen habe ich natürlich Spanisch gelernt, aber zum anderen habe ich gesehen wie offen einen die Menschen dort aufnehmen, ohne Vorurteil oder Hintergedanken. Ich wurde viel extremer mit Kriminalität und konfrontiert als hier in Deutschland, aber auch das war für mich eine Erfahrung wert.
Besonders beeindruckt haben mich die Menschen, die kaum etwas besitzen und trotzdem total zufrieden mit dem sind was sie haben und fröhlich und glücklich durchs Leben gehen.

Die Entscheidung war auf jeden Fall die Richtige. Wenn ich mich gegen den Auslandsaufenthalt entschieden hätte, hätte ich es 100% bereut. Mich persönlich hat es viel selbstständiger gemacht und ich weiß die Sachen zu Hause viel mehr zu schätzen.
Auch wenn man etwas Angst oder ein “Grummeln im Bauch” vor so einem Aufenthalt hat, sollte man es auf jeden Fall machen. Es lohnt sich total und ist eine Erfahrung die Dir keiner mehr nehmen kann.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Ecuador findest Du hier.

Erfahrungen mit Praktikawelten von Franziska – Freiwilligenarbeit in Ecuador

Freitag, 12. Dezember 2008

Franziska hatFreiwilligenarbeit im Sozialarbeit- Projekt in Ecuador geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Die Arbeit im Kindergarten war super. Ich hatte viel Kontakt zu den Kindern und auch genügend Möglichkeiten, mich aktiv in den Unterricht einzubringen.
Rund um den Kindergarten habe ich sehr viele Menschen kennen gelernt, ob groß oder klein, die mich alle mit offenem Herzen aufgenommen haben. Das hat mich sehr geprägt. Unausweichlicher Weise hab ich natürlich viel von Kindererziehung und pädagogischen Lehrmethoden mitbekommen.
Ich habe außerdem gelernt, stressige Situationen auch mal mit der locker-leichten südamerikanischen Sichtweise zu betrachten.
..einfach la pura vida!!

Das Ausland mit allen seinen Eigenheiten kennen zu lernen und Teil davon zu werden macht so viel Spaß und lehrt viel Anpassungsfähigkeit. Seit meinem Aufenthalt in Ecuador bin ich auf jeden Fall selbstständiger und habe eine große Liebe zu kleinen Details entwickelt.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Ecuador findest Du hier.

Erfahrungen mit Praktikawelten von Andre – Aulslandspraktikum/Freiwilligenarbeit Psychologie in Ecuador

Freitag, 12. Dezember 2008

Andre hat 12 Wochen ein Auslandspraktikum/eine Freiwlilligenarbeit in Ecuador im Bereich Psychologie gemacht. Das ist sein Erfahrungsbericht:

„Die Zeit in Ecuador war sehr schön. Einmal hätte ich nicht erwartet, so schnell so viele neue Freunde zu finden, mit denen man an jedem Wochenende etwas unternehmen konnte und zum anderen klappte die Verständigung auf Spanisch in meinem Projekt und auch in Ecuador selber, besser als ich gedacht hätte.

Nach einer kurzen Busfahrt zum Projekt war ich entweder bei den Gesprächen zwischen Patienten und Psychologen dabei, habe selber Tests mit Kindern durchgeführt, bei Ausstellungen in verschiedenen Schulen geholfen oder sogar Hausbesuche gemacht. Um ca. 15.30 Uhr konnte ich wieder gehen und hatte danach noch genügend Zeit, das Internet der Sprachschule zu benutzen, bis dann um 17.00 Uhr der Koch- oder Tanzkurs anfing. Danach konnte man mit Freunden weggehen, oder einfach nur in seinem Zimmer entspannen. Der Sprachkurs war sehr gut und auch erfolgreich.

An den Wochenenden war ich oft in den Bergen und bin z.B. auf den Cotopaxi gestiegen. Ich war im Dschungel und habe Affen und andere Tiere live erleben können. Wir waren wandern am Äquator, haben in heißen Quellen entspannt oder haben im Regenwald Ameisen und frisches Obst vom Baum gegessen. Man kann natürlich auch einfach mal in eine Bar gehen und mit Freunden einen trinken. Es war einfach toll und jedes Wochenende war etwas los.

Diese Reise zu machen war eine sehr gute Entscheidung. Ich habe mich in der Zeit sehr viel weiter entwickelt und viele neue Freunde und Erfahrungen gewonnen. Ich habe Grundlagen in der spanischen Sprache erworben und auf jeden Fall einen Einblick in das Arbeitsleben eines Psychologen bekommen. Natürlich ist man durch die erfolgreiche Bewältigung eines Alltages in einem völlig fremden Land, weit weg von zu Hause viel selbstständiger und selbstsicherer geworden.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Ecuador findest Du hier.

Wir freuen uns auch über deinen Erfahrungsbericht. Schick ihn einfach an info@freiwilligenarbeit-lateinamerika.de